POL-REK: Schwerpunkteinsatz der Polizei – Rhein-Erft-Kreis

Symbolbild - Foto: © Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

Rhein-Erft-Kreis (ots) –

Mit einem Großaufgebot richtete die Polizei im Rhein-Erft-Kreis am
Dienstag (5. April) Kontrollstellen ein und überprüfte zahlreiche
Verkehrsteilnehmer.

Der Schwerpunkt der Kontrollen, die am Nachmittag und Abend
stattfanden, lag im Bereich Kerpen-Horrem und Bergheim-Zieverich.
Ziel der rund 20 Kontrollaktionen war eine konsequente Verfolgung von
Verkehrsverstößen und die Bekämpfung der Eigentums- und
Straßenkriminalität. Die Beamten der Rhein-Erft-Kreis-Polizei, die
von Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt
wurden, achteten an den Kontrollstellen auf den Zustand der
Fahrzeuge, die Fahrtauglichkeit der Fahrzeugführer und die Echtheit
der vorgelegten Fahrzeugdokumente. Der Fokus richtete sich vor allem
aber auch auf die Verhinderung und Verfolgung von Straftaten,
insbesondere des Wohnungseinbruchs.

„Wir wissen, dass zahlreiche Wohnungs- und Geschäftseinbrüche
durch reisende Täter begangen werden. Mit dem konsequenten
Einschreiten und der sichtbaren Präsenz in der Öffentlichkeit wollen
wir den Fahndungs- und Kontrolldruck deutlich erhöhen und dieser Form
der Kriminalität energisch begegnen. In dieser Konsequenz verfolgen
wir aber auch alle verkehrsrechtlichen Verstöße.“ so der
Einsatzleiter, Kriminaldirektor Werner Goertz.

Die reisenden Täter sind nach kriminalistischer Erfahrung auch
maßgeblich an Firmeneinbrüchen und Straftaten rund um das
Kraftfahrzeug beteiligt.

Knapp 700 Fahrzeuge überprüfte die Polizei und kontrollierte rund
900 Personen.

Schon am frühen Nachmittag gingen den Beamten des Verkehrsdienstes
an einer Kontrollstelle in Kerpen-Horrem, Auf dem Postberg, drei 29,
34 und 38 Jahre alte Männer ins Netz. Bei der Kontrolle stellten die
Beamten fest, dass der 34-jährige Fahrer eines Opel mit einem
gefälschten Führerschein unterwegs war und offensichtlich unter
Drogeneinfluss stand. In einem Rucksack fanden die Polizisten
Rauschgift und Aufbruchswerkzeug.

In Bergheim auf der Straße „In den Benden“ fiel Beamten der
Bereitschaftspolizei ein 31-jähriger Mann mit gefälschten Dokumenten
auf. Eine Personalienfeststellung ergab, dass er zur Ausweisung /
Abschiebung gesucht wird, nachdem er im Jahr 2013 bereits einmal
abgeschoben wurde.

Auf der Hauptstraße in Kerpen-Horrem hielten Beamte der
Bereitschaftspolizei einen 29-jährigen Autofahrer an. Ein
Drogenvortest bestätigte den Verdacht, dass der Mann unter
Drogeneinfluss stand. Er gab zunächst falsche Personalien an. Bei der
Überprüfung seines Beifahrers stellte sich der richtige Name heraus.
Seinen Ausweis hatte er vor den Beamten unter dem Beifahrersitz
versteckt. In einer Blechdose im Auto fanden sie eine Substanz, bei
der es sich vermutlich um Rauschgift handelt.

Insgesamt leiteten die Polizistinnen und Polizisten 14
Strafverfahren ein und ahndeten 65 Verkehrsverstöße. (jl)

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