LKA-NRW: Das Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) warnt vor neuer Schadsoftware:

Düsseldorf (ots) – Aktuell stellt das Cybercrime-Kompetenzzentrum
die Verbreitung einer neuen Variante der sogenannten Ransomware fest.
Die Übertragung der Schadsoftware erfolgt über den gezielten Versand
von Online-Bewerbungen per E-Mail an Unternehmen.

Die Bewerbung ist persönlich adressiert, in weitgehend
fehlerfreier deutscher Sprache geschrieben und enthält einen Link zu
einer „Dropbox“, über den angeblich weitere Bewerbungsunterlagen
heruntergeladen werden können.

Mit dem Herunterladen wird die Schadsoftware „Petya“ unbemerkt
nachgeladen und die Daten auf den Systemen der Unternehmen werden
verschlüsselt.

Die Betroffenen werden zur Entschlüsselung Ihrer Daten zu einer
Zahlung aufgefordert.

Das Cybercrime-Kompetenzzentrum rät:

Halten Sie Ihr Betriebssystem, Ihre Anwendungsprogramme und Ihr
Antivirenprogramm stets aktuell.

Öffnen Sie keine Dateianhänge unbekannter Herkunft.

Kommt es zu einem Schaden, erstatten Sie bitte Strafanzeige bei
der Polizei.

Zahlen Sie nicht. Es ist nicht sichergestellt, dass die Täter Ihre
Daten auch entschlüsseln.

In keinem Fall sollte Kontakt mit den Tätern aufgenommen werden.

Rückfragen bitte an:
Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen
Pressestelle
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 939-7330,-7331
Fax: 0211 / 939-7339
E-Mail: pressestelle.lka@polizei.nrw.de

Homepage: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen | Publiziert durch presseportal.de.