Bundespolizeidirektion München: Falscher Security-Mitarbeiter verletzt Rettungssanitäter: Zugang in Schnellrestaurant verweigert – 36-Jährigen tätlich angegriffen und leicht verletzt

Ein 32-Jähriger

München (ots) –

In den frühen Morgenstunden des 28. Juli (Sonntag) griff ein
32-Jähriger, der sich als Security-Mitarbeiter ausgegeben hatte, im
Ostbahnhof einen Rettungssanitäter tätlich an und verletzte den
36-Jährigen, dem er zuvor den Zugang in ein Schnellrestaurant
verweigert hatte.

Kurz nach zwei Uhr verweigerte ein 32-jähriger Deutscher im
Ostbahnhof zwei, nicht mehr im Dienst befindlichen, aber als
Rettungssanitäter erkennbaren Männern, den Zugang zu einem
Schnellrestaurant im Ostbahnhof. Der Mann gab sich als
Security-Mitarbeiter aus. Eine in der Nähe befindliche Streife der
Bundespolizei nahm sich des Vorfalls an und erteilte dem 32-Jährigen
einen Platzverweis. Kurz darauf ging der Wohnsitzlose ins Restaurant,
direkt auf die dort befindlichen Rettungssanitäter zu und versetzte
einem von ihnen, einem 36-Jährigen aus der Au, einen Faustschlag ins
Gesicht. Der Mann erlitt ein Hämatom an der Wange; zudem klagte er
über eine beschädigte Keramikkrone. Die Beamten trennten die Personen
und nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest.

Bei der weiteren Klärung des Sachverhaltes kam heraus, dass gegen
den Wohnsitzlosen, der ein gültigen Hausverbot Seitens der Deutschen
Bahn hatte, auch wegen zweier weiterer, einschlägiger
Gewaltstraftaten, die er in den letzten Wochen auf Bahngebiet
begangen hatte, von der Bundespolizei ermittelt wird. Wegen Nötigung,
Körperverletzung und Hausfriedensbruch wurde Seitens der
Staatsanwaltschaft München I die Haftrichtervorführung des mit 2,13
Promille alkoholisierten Wohnsitzlosen für heute angeordnet.

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