BPOL NRW: Frau mit Bierflasche beworfen – zwei Festnahmen durch Bundespolizei

Düsseldorf (ots) – Weil eine Frau (21) sich nicht mit einem ihr
unbekannten Mann (41) am Samstagabend (27. Juli) um 23.25 Uhr
unterhalten wollte, versuchte dieser sie mit einer Bierflasche zu
bewerfen. Als Bundespolizisten ihn vorläufig festnehmen wollten,
mischte sich ein Unbeteiligter (26) ein und versuchte die Festnahme
zu behindern. Beide Männer wurden vorläufig festgenommen.

Die 21-jährige Türkin ging von Bahnsteig 11 des Düsseldorfer
Hauptbahnhofs in den Nordtunnel hinunter. Dort wurde sie von einem
41-jährigen Rumänen angesprochen. Sie machte ihm klar, dass sie kein
Gespräch führen wolle. Ihr Begleiter nahm sie in Schutz und stellte
sich dazwischen. Der 41-Jährige schlug seine Bierflasche auf dem
Boden kaputt und warf der Frau die abgebrochene Flasche entgegen. Sie
konnte ausweichen und wurde nicht verletzt. Bei Ansprache der
Mitarbeiter der DB Sicherheit schlug der Mann mit der Faust mit
voller Wucht gegen eine Glasscheibe.

DB Mitarbeiter brachten den aggressiven Mann zu Boden. Eine
Streife der Bundespolizei übernahm den Renitenten und wollte ihn
fesseln. Ein Unbeteiligter (26) mischte sich in die Situation ein und
wollte die Festnahme verhindern. Er kam den am Boden wirkenden
Bundespolizisten sehr nah und wollte in das Geschehnis eingreifen. Er
widersetzte sich den Anweisungen der Beamten, sich von der Festnahme
fernzuhalten. Einem Platzverweis kam er auch nicht nach. Weitere
Bundespolizisten unterstützten und nahmen den Störer der Festnahme
sowie den Tatverdächtigen der versuchten gefährlichen
Körperverletzung mit auf die Dienststelle.

Auf dem Weg zur Wache beleidigte der 26-Jährige die eingesetzten
Beamten mit den Kraftausdrücken Hurensöhne, Wichser und Spastis. Ein
Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Der 41-Jährige
musste von den Polizisten getragen werden, weil er sich immer wieder
fallen ließ und sich versuchte im Treppenhaus am Geländer
festzuhalten. Sein Atemalkoholwert lag bei 1,1 Promille.

Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs gegen
Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Gegen den 41-Jährigen
wurde ein Strafverfahren wegen der gefährlichen Körperverletzung im
Versuch und des Widerstandes eingeleitet.

Nach Aufnahme der Aussagen und Einleitung der Strafverfahren,
wurden die Tatverdächtigen entlassen.

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