BPOL-HH: Trunkenheit im Straßenverkehr und gewerbsmäßiger Diebstahl – Bundespolizei am Flughafen Hamburg vollstreckt zwei Haftbefehle

Hamburg (ots) – Die Bundespolizei am Flughafen Hamburg konnte
gestern zwei Haftbefehle vollstrecken. Ein Mann musste in Haft. Zudem
entdeckten Luftsicherheitsassistenten ein Einhandmesser im Rucksack
eines Reisenden.

Gleich am frühen Morgen erschien ein 49-jähriger bulgarischer
Staatsangehöriger zur Grenzkontrolle am Flughafen Hamburg. Der Mann
kam mit einem Flug aus Varna und legte den Bundespolizisten seinen
Reisepass zur Kontrolle vor. Ein Abgleich seiner Daten mit dem
Fahndungssystem ergab dann den Treffer. Die Staatsanwaltschaft
Hamburg hatte den Mann zur Festnahme ausgeschrieben, da er eine
offene Strafe bisher nicht gezahlt hatte. Das Amtsgericht Hamburg
hatte den 49-Jährigen im September 2018 zu einer Geldstrafe in Höhe
von 3600,00 Euro verurteilt. Der Vorwurf: Vorsätzliche Gefährdung des
Straßenverkehrs Infolge Alkoholgenusses und unerlaubtes Entfernen vom
Unfallort mit vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr. Auch gestern
konnte er den Betrag nicht aufbringen und musste daher seine
Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen antreten.

Ebenfalls am gestern Morgen war ein 30-jähriger Deutscher auf dem
Weg nach Frankfurt und stellte sich vor seinem Flug der
Luftsicherheitskontrolle. Bei der Kontrolle seines Handgepäcks fiel
den Luftsicherheitsassistenten ein Gegenstand besonders auf. Bei
genauerer Überprüfung seines Rucksacks stellte sich heraus, dass sich
darin ein 9cm langes Einhandmesser befand. Nach dem Waffengesetz
handelt es sich dabei um einen verbotenen Gegenstand. Daher erhielt
der Mann von der Bundespolizei eine Anzeige. Das Einhandmesser wurde
sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, konnte er
seinen Weg in den Sicherheitsbereich fortsetzen.

Am Abend stellte sich dann eine 26-jährige türkische
Staatsangehöriger der Grenzkontrolle. Sie kam mit einem Flug aus
Antalya. Den Bundespolizisten legte sie zur Einreisekontrolle ihren
Reisepass vor. Als die Beamten ihre Daten mit dem polizeilichen
Fahndungssystem abglichen, stellten sie fest, dass die Frau zur
Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Hamburg ausgeschrieben war.
Das Amtsgericht Hamburg hatte gegen die 26-Jährige im Sommer 2018
einen Strafbefehl in Höhe von 960,00 Euro erlassen. Der Vorwurf:
Gewerbsmäßiger Diebstahl in zwei Fällen. Noch vor Ort zahlte die Frau
die offene Geldstrafe und zusätzlich Verfahrenskosten von 96,00 Euro.
Im Anschluss wurde ihr die Einreise gestattet.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg
Maik Lewerenz
Telefon: +49 40 500 27-104
Mobil: +49 172/4275608
E-Mail: maik.lewerenz@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: https://twitter.com/bpol_nord

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg, übermittelt durch news aktuell

Homepage: Bundespolizeiinspektion Flughafen Hamburg | Publiziert durch presseportal.de.