THW-HH MV SH: Waldbrand Lübthee: THW beendet Einsatz

Kiel (ots) –

Seit dem 1. Juli 2019 war das Technische Hilfswerk (THW) in
Lübtheen im Einsatz. Zuerst unterstützten die THW-Einsatzkräfte im
Rahmen der Löscharbeiten beim größten Waldbrand in der Geschichte
Mecklenburg-Vorpommerns. Anschließend im Rahmen eines
Amtshilfeersuchen die Bundesforst bei den Nachsorgearbeiten. Am
Samstag sind die letzten THW-Einheiten aus Lübtheen abgerückt und der
Einsatz offiziell beendet.

Knapp drei Wochen waren die THW-Einsatzkräfte in Lübtheen, um
verschiedenste Aufgaben durchzuführen. Während der Löscharbeiten galt
es, ein Feldlager für die an den Löscharbeiten beteiligten
Einsatzkräfte aufzubauen und zu betreiben. Über 700 Einsatzkräfte
wurden während des Brandes im Feldlager untergebracht und konnten
sich dort ein wenig ausruhen.

Darüber hinaus sorgte das THW für die Ausleuchtung verschiedenster
Einsatzstellen, baute große Wasserbehälter für die Löscharbeiten auf,
versogte alle eingesetzten Fahrzeuge und Geräte wie z.B.
Notstromaggregate mit Treibstoffen und die Fachgruppe „Logistik
Materialerhaltung“ führte Wartungs- sowie Instandsetzungsarbeiten an
Materialien, Geräten und Fahrzeugen durch.

Auch das THW Media-Team Nord (MTN) kam zum Einsatz, um in
Abstimmung mit allen beteiligten Einsatzorganisationen sowie dem
Landratsamt die Pressearbeit vor Ort sowie die THW-eigene
Dokumentation dieses Einsatzes durchzuführen.

Zu Spitzenzeiten waren über 160 THW-Einsatzkräfte aus
Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen
beim Waldbrand in Lübtheen im Einsatz.

Nachdem am Montag, 8. Juli, der Katastrophenalarm beendet wurde
und tags darauf die Verantwortung für die letzten Nachlöscharbeiten
sowie notwendigen Forstarbeiten an die Bundesforst überging, blieb
das THW weiterhin im Einsatz.

Dieses Mal mit veränderten Schwerpunkten. Auf Basis eines
Amtshilfeersuchen der Bundesforst blieben durchschnittlich 45
THW-Einsatzkräfte weiterhin in Lübtheen im Einsatz.

Die Fachgruppe Führung- und Kommunikation stellte sicher, dass die
Bundesforst technisch und taktisch unterstützt wurde, alle
eingesetzten Organisationen per Digitalfunk miteinander kommunizieren
konnten und die THW Einsatzkräfte koordiniert wurden.

Die Fachgruppen Unbemannte Luftfahrtobjekte (UL) haben mit
sogenannten Drohnen in insgesamt fast 15 Flugstunden das Waldgebiet
regelmäßig auf noch vorhandene Glutnester untersucht.

Zwei schwere Radlader und bis zu sechs Kipper unterstützen die
Bundesforst bei dem Ausbau der Brandschneisen, indem sie über 200t
Wurzeln sowie 1,5km Drahtzäune entfernten und mehrere Kilometer
befestigte Wege anlegten.

Die Fachgruppe Logistik Materialerhaltung hat rund-um-die-Uhr
dafür gesorgt, dass Einsatzfahrzeuge und Geräte gewartet, betankt und
instandgesetzt wurden.

Am Samstag haben die letzten THW-Einheiten Lübtheen verlassen,
womit der Einsatz für das THW offiziell beendet ist.

Während der Lösch- und Nachsorgearbeiten waren THW-Einsatzkräfte
aus über 30 Ortsverbänden im Einsatz. Sie kamen aus den Bundesländern
Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen,
Bremen, Brandenburg und Bayern.

Rückfragen bitte an:

THW Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein
Florian Gottschalk
Telefon: 0176 10504000
E-Mail: gottschalk@email.de
www.lv-hhmvsh.thw.de

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