POL-DO: Bei Verkehrskontrolle: Polizisten stoßen auf alten Bekannten – und stellen keine Besserung fest

Dortmund (ots) – Lfd. Nr.: 0804

Bei einer Verkehrskontrolle am Mittwochmorgen (17. Juli) ist
Beamten der Polizei Dortmund ein alter Bekannter aufgefallen. Sie
hielten den Mann an – und bewiesen damit den richtigen Riecher. Denn
aus seiner letzten Begegnung mit der Polizei hatte er offenbar nicht
gelernt.

Es war gegen 8.15 Uhr, als die Beamten den 36-jährigen Dortmunder
an der Kontrollstelle auf der Bornstraße in seinem Auto erblickten.
Weil er ihnen bereits vor fünf Tagen viel Stoff zum (Strafanzeigen)
Schreiben geliefert hatte, entschieden sie sich, ihn zu
kontrollieren. Eine gute Entscheidung, wie sich in der Folge
herausstellte. Nicht nur konnte der Mann keine Fahrerlaubnis
vorweisen. Zusätzlich war das Auto, das er fuhr, bereits außer
Betrieb gesetzt und die daran befindlichen Kennzeichen als gestohlen
gemeldet. Ebenso wie weitere Kennzeichen, die die Einsatzkräfte noch
im Fahrzeug fanden. Mehrere Anzeichen deuteten außerdem darauf hin,
dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

All diese Erkenntnisse führten dazu, dass der 36-Jährige der
nächstgelegenen Polizeiwache zugeführt werde. Hier wurde ihm auch
eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen
durfte er die Wache wieder verlassen – zu Fuß statt mit fahrbarem
Untersatz.

Dass er das Führen eines solchen zu unterlassen hat, hätte er
eigentlich bereits vor fünf Tagen lernen sollen. Am 12. Juli war der
Dortmunder nämlich ähnlich negativ aufgefallen. Auf ihn aufmerksam
geworden waren Beamte der Polizei gegen 7.40 Uhr. Zeugen hatten einen
Unfall auf der Brackeler Straße gemeldet, bei dem sich ein Auto
mitsamt Anhänger gedreht hatte und mit der Leitplanke kollidiert war.
Anschließend hatte der Wagen jedoch seine Fahrt fortgesetzt.

Auf der B 236 in Richtung Süden erblickten die Beamten kurze Zeit
später das beschädigte Unfallauto und hielten es im Bereich der
Anschlussstelle Dortmund-Schüren an. Das Fahrzeug fuhr wohlbemerkt zu
diesem Zeitpunkt bereits mit einem geplatzten Hinterreifen und einem
durch den Unfall heraushängenden defekten Scheinwerfer vorn. Im Wagen
trafen die Polizisten den 36-Jährigen an. Der natürlich auch zu
diesem Zeitpunkt schon keine Fahrerlaubnis vorzeigen konnte. Der Rest
klingt ähnlich: Anzeichen eines vorangegangenen Drogenkonsums,
Kennzeichen als gestohlen gemeldet, Anhänger ebenfalls.

Es folgten auch hier eine Blutprobenentnahme und weitere
polizeiliche Maßnahmen auf einer Polizeiwache.

Die Ermittlungen dauern an.

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