POL-MFR: (970) Kriminalpolizei Fürth überführt mutmaßliche Einbrecherbande

Fürth (ots) – Der Kriminalpolizei Fürth gelang es, eine Serie von
Geschäftseinbrüchen scheinbar aufzuklären. Mehrere Tatverdächtige
befinden sich in Haft.

Wie mit Meldung 1942 vom 30.12.2018 bereits berichtet, nahmen
Beamte der Polizeiinspektion Fürth zwei Männer bei einem Einbruch am
30.12.2018 in eine Bäckereifiliale im Stadtteil Unterfürberg fest.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Fürth führte die weiteren
kriminalpolizeilichen Ermittlungsmaßnahmen durch. Da die Ermittler
Parallelen zu einer Serie von Geschäftseinbrüchen erkannten, die sich
bereits seit August 2018 im gesamten nordbayerischen Raum ereignet
hatten, wurden die Ermittlungen diesbezüglich intensiviert. In diesen
Fällen brachen unbekannte Täter in mehrere Bäckerei- und
Metzgereifilialen ein. Für ihre Einbrüche legten die Täter teilweise
Wegstrecken von bis zu 100 km zurück. Außerdem wurden auch mehrere
Taten in einer Nacht verübt.

Zielrichtung der Einbrecher waren meist die in den Geschäftsräumen
befindlichen Tresore. Diese wurden gewaltsam aus den Wänden gerissen
und nach Öffnung wurden einige dieser Tresore im
Rhein-Main-Donaukanal entsorgt. Umfangreiche Suchmaßnahmen, bei denen
auch Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei eingesetzt waren,
führten zum Auffinden mehrerer Tresore, die nachweislich aus den
Einbrüchen stammten.

Im weiteren Verlauf ergaben sich Hinweise, dass die festgenommenen
Tatverdächtigen (33, 19 Jahre) möglicherweise für zumindest einen
Teil der o. g. Fälle als Täter in Betracht kommen.

Umfangreiche Ermittlungen sowie akribische Spurensicherungen
brachten schließlich den gewünschten Erfolg. Insgesamt konnten den
beiden bereits Festgenommenen sowie zwei weiteren Tatverdächtigen
(31, 42 Jahre) annähernd 20 Einbrüche im mittel- ober- und
unterfränkischen Raum zugeordnet und zur Last gelegt werden.

Der Entwendungsschaden beträgt über 50.000 Euro. Der entstandene
Sachschaden war mit über 40.000 Euro ebenfalls erheblich.

Die Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts des
mehrfachen schweren Bandendiebstahls verantworten. Drei der vier
Tatverdächtigen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Wolfgang Prehl/n

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