HZA-SI: „Keine Lust“ Zoll stellt in flüchtendem Fahrzeug geschmuggelte Luxusbekleidung fest

Singen (ots) – Randegg/Gottmadingen: Zöllner des Hauptzollamts
Singen haben am 11. Juli 2019 bei einer Kontrolle in Randegg einen
Schmuggelversuch verhindert, bei dem Luxusbekleidung im Wert von fast
9.000 Euro ohne Anmeldung nach Deutschland gebracht werden sollte.
Als der Fahrer die Zöllner sah, wendete er sein Fahrzeug und
versuchte zu flüchten.

Gerade als die Zöllner den Sportwagen, der aus Richtung Randegg
auf sie zufuhr, im Blickfeld hatten, wendete dieser plötzlich mitten
auf der Straße und entfernte sich schnell in entgegengesetzter
Richtung. Durch die sofortige Nacheile mit einem Einsatzfahrzeug
konnte das PS-starke Auto jedoch schon nach kurzer Zeit gestoppt
werden. Warum der 80-jährige Fahrer versuchte der Zollkontrolle zu
entgehen, wurde bei einem Blick in das Fahrzeug schnell klar: Der
deutsche Staatsbürger hatte in der Schweiz Bekleidung im Wert von
fast 9.000 Euro eingekauft und diese ohne die erforderliche
Zollabfertigung nach Deutschland geschmuggelt. Der Mann zeigte sich
wegen des Einfuhrschmuggels und des waghalsigen Wendemanövers
allerdings wenig einsichtig – er hatte einfach keine Lust die Abgaben
für seine Kleider zu bezahlen. Die Rechnung des Mannes ging
allerdings nicht auf. Wegen der Nichtanmeldung der Bekleidung wurde
gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet und er musste eine
Sicherheit für die zu erwartenden Einfuhrabgaben in Höhe von fast
2.900 Euro entrichten. Zudem hat der 80-Jährige noch mit einer
empfindlichen Strafe zu rechnen.

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Mark Eferl
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