HZA-N: Hasch – Gebäck und Pilze als Tee: seltsame Lebensmittel beim Zoll

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Nürnberg (ots) –

Marihuana in ungewöhnlicher Form fand die Kontrolleinheit
Verkehrswege des Hauptzollamts Nürnberg gestern bei einer
Fahrzeugkontrolle an der A 3 Würzburg – Regensburg, Höhe Tennenlohe.

Die Insassen des westeuropäischen PKW gaben auf Befragen der
Zöllner zunächst an, nur eine Stange Zigaretten dabei zu haben. Der
besondere Geruch, der aus dem Fahrzeug strömte, zeigte den Zöllnern
jedoch anderes an: sechs Haschbrownies und insgesamt knapp 25 Gramm
Marihuana und Haschisch hatte der 36-jährige Beifahrer als Wegzehrung
mit an Bord genommen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf
Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, gegen eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 5.000 Euro durfte er seine Fahrt nach
München fortsetzen.

10 Kilogramm „Tee“ der anderen Art wurden vergangene Woche beim
Dienstsitz Weißenburg des Zollamts Ansbach – Weißenburg zur
Verzollung angemeldet. Tatsächlich handelte es sich jedoch um sog.
Chaga – Mushrooms, die in Russland auf Birken wachsen und als
Heilpilze gehandelt werden. Die Pilze werden dort von Einheimischen
gepflückt und können zur Herstellung von Tee verwendet werden. Die
hiesige Arzneimittelbehörde stufte die Pilze als Arzneimittel ein und
zog diese aus dem Verkehr.

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Martina Stumpf
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