Bundespolizeidirektion München: 7.700 EUR wieder bei rechtmäßigem Besitzer – Vergessener Rucksack gehörte Vietnamesen

Einem 26-jährigen Vietnamesen

Dortmund / Frankfurt / München (ots) –

Am Samstagabend (6. Juli) holte die Tante des Verlierers einen
Rucksack, der am 2. Juli von einem DB-Zugbegleiter bei der
Bundespolizei in München abgegeben worden war (wir berichteten mit
Pressemitteilung Nr. 159 vom 3. Juli 2019), samt dessen wertvollen
Inhalt von u.a. 7.700 EUR Bargeld und 30 Tafeln Schokolade bei der
DB-Fundstelle in München ab.

Am 2. Juli wurde gegen 10 Uhr im ICE 1221 am Fernbahnhof Flughafen
Frankfurt/Main ein prall gefüllter Rucksack, der niemanden zugeordnet
werden konnte, aufgefunden. Ein 31-Jähriger Zugbegleiter aus
Mittelfranken hatte das wertvolle Gepäckstück nach der Ankunft des
ICE in München bei der Bundespolizei abgegeben. Da sich niemand
meldete, wurde am 3. Juli eine Pressemitteilung verfasst. Dank der
medialen Veröffentlichung meldete sich im Laufe des 4. Juli eine
überglückliche Vietnamesin bei der Münchner Bundespolizei. Sie gab
an, ihr Neffe hätte den Rucksack verloren und sie hätte deswegen
leider erfolglos zahlreiche Polizeidienststellen auf der Zugstrecke
abtelefoniert.

Die Frau aus Mühlhausen/Thüringen konnte mehrere weitere
Inhaltsstücke aus dem Rucksack, die bei der Fahndungsmeldung nicht
genannt worden waren, aufzählen und genauestens beschreiben. Am
Samstagabend holte sie den Rucksack samt wertvollem Inhalt bei der
DB-Fundstelle im Münchner Hauptbahnhof ab. Dorthin war das Fundstück
verbracht worden, nachdem ein Straftatverdacht von der Bundespolizei
ausgeschlossen worden war. Auf Nachfrage erzählte sie, ihr Neffe, der
in Polen arbeitet, aber aus Vietnam stammt, hatte den Rucksack im ICE
beim Aussteigen vergessen. Er saß am 2. Juli bereits in Frankfurt im
Flugzeug als das wertvolle Gepäckstück in München abgegeben worden
war. Geld und Schokolade waren für die Familie zu Hause bestimmt.

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Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion München
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