WSPI-OLD: Binnenschiff kollidiert mit Cäcilienbrücke in Oldenburg

Oldenburg (ots) –

Am Montag, 08.07.19, um 17:50 Uhr, kollidierte ein Binnenschiff
mit der Cäcilienbrücke in Oldenburg. Durch die Kollision wurde das
Ruderhaus teilweise abgerissen und ein mitgeführter Pkw erheblich
beschädigt. Glücklicherweise sind bei diesem Schiffsunfall keine
Personen verletzt worden. Das Binnenschiff befand sich zum Zeitpunkt
des Unfalls auf der Fahrt von Bremerhaven nach Dörpen und war mit
Leercontainern beladen. Nach ersten polizeilichen Befragungen hat der
Schiffsführer die Durchfahrtshöhe falsch eingeschätzt und sein
Ruderhaus nicht weit genug heruntergefahren. Dadurch touchierte das
Ruderhaus und der Pkw mit der Brückenunterkonstruktion. Die
Beschädigungen an dem Binnenschiff sind so erheblich, dass ein
Weiterfahrverbot erteilt worden ist und ein Sachverständiger der
Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission (ZSUK) entscheiden muss,
wie der weitere Verlauf, hinsichtlich der Reparatur des
Binnenschiffes, ist. Die Schadenshöhe der Cäcilienbrücke steht zum
jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, eine Begutachtung durch
Sachverständige erfolgt noch. Die Cäcilienbrücke, die am 06.07.2019
zum vorerst letzten Mal hochgefahren wurde, ist seitdem auf einer
Höhe von 1,60 Metern fixiert worden und nur noch für Fußgänger und
Radfahrer geöffnet. Für den Schiffsverkehr werden seit dem Zeitpunkt
Warn-/Lagemeldungen durch die Verkehrszentrale Bremen über Funk
herausgegeben. In der Meldung wird die Schifffahrt ausdrücklich auf
die Fixierung der Cäcilienbrücke auf 1,60 Metern und die Anpassung
der Brückenpegel hingewiesen.

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