BPOL-HH: Hamburg Airport: Betrüger festgenommen, Schlagstock im Handgepäck, Dieb fliegt auf, Schlagring sorgt für Ärger

Hamburg (ots) – Die Bundespolizei am Flughafen Hamburg hat am
Freitagfrüh einen 35-jährigen Deutschen festgenommen. Der Mann wollte
nach Dublin reisen und stellte sich zur grenzpolizeilichen
Ausreisekontrolle an. Als die Beamten der Bundespolizei seine Daten
überprüften, stellten sie fest, dass er von der Staatsanwaltschaft
Berlin seit Oktober 2018 wegen Betruges gesucht wird. Der Mann hatte
50 Tagessätze à 65 Euro zu zahlen. Ebenso waren 82 Euro
Verfahrenskosten sowie 1092 Euro Wertersatzgelder zu zahlen. Er
konnte lediglich 3.900 Euro bezahlen. Nach Rücksprache mit der
Staatsanwaltschaft Berlin wurde entschieden, dass dieser Betrag
ausreichend ist, um den Haftbefehl abzuwenden. Somit blieben ihm die
50 Tage Gefängnisstrafe erspart und er konnte nach Irland ausreisen.

Am Samstagvormittag hat die Bundespolizei am Flughafen Hamburg im
Handgepäck eines 54-jährigen Deutschen einen Schlagstock aufgefunden.
Da es sich hierbei um einen verbotenen Gegenstand nach dem
Waffengesetz handelt, wurde der Schlagstock sichergestellt. Der Mann
erhielt eine Strafanzeige und flog anschließend weiter nach
Fuerteventura.

Am Sonntagvormittag war ein 27-jähriger Däne auf dem Weg nach
Antalya. Als er sich der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle
stellte, wurden die Beamten der Bundespolizei auf einen Haftbefehl
der Staatsanwaltschaft Flensburg aufmerksam. Er war wegen Diebstahls
mit Waffen zu 90 Tagessätzen à 10 Euro verurteilt worden. Außerdem
waren 123,55 Euro Verfahrenskosten zu begleichen. Da der Mann die
geforderten 1023,55 Euro bezahlen konnte, blieb ihm eine 90-tägige
Gefängnisstrafe erspart und er konnte seine Reise fortsetzen.

Am Sonntagmittag wurde bei der Sicherheitskontrolle im Handgepäck
eines 35-jährigen Deutschen ein Schlagring aufgefunden. Dieser ist
nach dem Waffengesetz jedoch ein verbotener Gegenstand. Daher erhielt
er von der Bundespolizei eine Strafanzeige. Der Schlagring wurde
sichergestellt. Anschließend konnte er nach Mallorca weiterreisen.

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