HZA-D: Maniküre mit dem Schlagringmesser / Schlagringmesser in Maniküre-Set nach Düsseldorf geschmuggelt

Schlagringmesser 1/2 Foto: Zoll - Foto: © Hauptzollamt Düsseldorf

Düsseldorf (ots) –

Einen Schlagring mit integriertem Messer fanden Zöllner des
Düsseldorfer Flughafens am 22.06.2019 bei einem Paar aus Bochum. Die
32- und 44-jährigen Deutschen reisten aus Bulgarien zurück nach
Deutschland, als sie von den Zollbeamten kontrolliert wurden.

Dabei entdeckten die Zöllner, versteckt in einem Maniküre-Set in
der Kosmetiktasche des Paares, das mit Totenschädel und Wolfskopf
verzierte Schlagringmesser. Da das Paar jeweils angab, den Schlagring
für sich selbst gekauft zu haben, leiteten die Beamten Strafverfahren
wegen Bannbruchs in Verbindung mit einem Verstoß gegen das
Waffengesetz gegen beide Personen ein.

Das Schlagringmesser wurde beschlagnahmt. Da es sich um eine
verbotene Waffe handelt, wird das Paar dieses auch nicht zurück
erhalten. Es wird im Anschluss an das Strafverfahren vernichtet.

„Es gibt bestimmt viele Utensilien, um Fingernägel zu pflegen.
Dieses gehört definitiv nicht dazu.“ sagt Fabian Pflanz,
Pressesprecher beim Hauptzollamt in Düsseldorf. „Schlagringe sind
nach dem Waffengesetz verbotene Waffen. Sie passen leider problemlos
in jede Hosentasche und können heimtückisch und ohne jegliche
Vorwarnung eingesetzt werden. Dass sie sehr schnell lebensgefährliche
Verletzungen zufügen können, wird dabei oftmals ausgeblendet.“

Rückfragen bitte an:

Hauptzollamt Düsseldorf
Pressesprecher
Fabian Pflanz
Telefon: 0211-2101-230
E-Mail: presse.hza-duesseldorf@zoll.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Hauptzollamt Düsseldorf, übermittelt durch news aktuell
Homepage: Hauptzollamt Düsseldorf | Publiziert durch presseportal.de.