IM-MV: Gemeinde Hohenkirchen baut neuen Radweg/Rund 129.000 EUR Kofinanzierungshilfe verringern Eigenanteil bei der Finanzierung

Schwerin (ots) – Die Gemeinde Hohenkirchen (Landkreis
Nordwestmecklenburg) baut für 1,2 Millionen Euro einen neuen Radweg.
Dieser führt von der L01 zwischen Hohenkirchen und Gramkow kommend
durch Gramkow und Beckerwitz hindurch und endet in Hohen
Wieschendorf. Die Baukosten betragen insgesamt rund
1,2 Millionen Euro. Das Ministerium für Energie, Infrastruktur
und Digitalisierung als Hauptförderer stellt dafür Mittel aus dem
Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) i.H.v. von
810. 000 Euro bereit. Den restlichen Betrag muss die
Gemeinde Hohenkirchen als Eigenanteil selbst aufbringen. Da sich die
Gemeinde dazu nicht in der Lage sah, hatte sie einen Antrag auf
Kofinanzierungshilfe beim Ministerium für Inneres und Europa
gestellt. Der Vergaberat hat positiv über diesen Antrag entschieden,
so dass dem Bürgermeister nun ein Bewilligungsbescheid über
129.343,56 Euro zugesandt wurde.

Kommunale Körperschaften können in Abhängigkeit von ihrer
Leistungsfähigkeit eine Kofinanzierungshilfe zur Finanzierung des
Eigenanteils gewährt werden, um ihnen die Teilnahme an
Förderprogrammen des Landes, des Bundes und der EU zu ermöglichen.
Dafür stellt die Landesregierung jährlich 10,0 Mio. EUR zur
Verfügung. Ein interministeriell besetzter Vergaberat im
Innenministerium entscheidet über die Auswahl der Vorhaben und die
Höhe der Förderung.

Innenminister Caffier: „Die Landesregierung stellt diese Mittel
zusätzlich bereit und ermöglicht es den Kommunen so, an
Förderprogrammen teilzunehmen, für die sonst nicht ausreichende
Eigenmittel zur Verfügung stehen.“

Der neue Radweg wird die Lücke zwischen dem straßenbegleitenden
Weg an der Landesstraße 01, der von Wismar über Klütz bis nach
Grevesmühlen führt, und dem Ostseeküsten-Radfernweg, der nach
Boltenhagen führt, schließen. Durch den Radweg wird den Einwohnern
und Besuchern ein autofreier Verkehr in der Flächengemeinde, ein
verbesserter Anschluss an den ÖPNV sowie die bessere Hinterland- und
Ostseeanbindung ermöglicht. Dieses Vorhaben trägt gleichzeitig zur
Erhöhung der Verkehrssicherheit bei.

Rückfragen bitte an:

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Marion Schlender
Telefon: 0385/588-2003
E-Mail: marion.schlender@im.mv-regierung.de
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