Bundespolizeidirektion München: Sechs Festnahmen in Reisebus / Bundespolizei weist Albaner zurück

Symbolbild Bundespolizei - Grenzkontrollen - Foto: © Bundespolizeidirektion München

Freilassing / Schwarzbach (ots) –

Am Dienstag (11. Juni) haben Bundespolizisten bei den
Grenzkontrollen auf der A8 in einem Reisebus sechs albanische
Staatsangehörige wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten
Einreise festgenommen. Die Bundespolizei verweigerte ihnen die
Einreise nach Deutschland.

Am Dienstagnachmittag haben Freilassinger Bundespolizisten an der
Kontrollstelle Schwarzbach einen Reisebus mit albanischer Zulassung
angehalten. Bei der Kontrolle der Insassen fiel den Beamten eine
sechsköpfige Gruppe albanischer Staatsangehöriger auf, welche sich
mit gültigen nationalen Reisepässen auswiesen. Die Albaner gaben
gegenüber der Bundespolizei an, für drei Tage zu touristischen
Zwecken in Deutschland bleiben zu wollen. Anhand des mitgeführten
Gepäcks hatten die Bundespolizisten jedoch Zweifel am Wahrheitsgehalt
dieser Angaben.

Der Verdacht der Beamten bestätigte sich kurze Zeit später. Eine
Nachfrage bei dem mutmaßlich gebuchten Hotel ergab, dass die
vorgelegten Buchungen storniert wurden. Die albanische Reisegruppe
konnte den Bundespolizisten keine weiteren glaubhaften Angaben zum
Zweck ihrer Fahrt nach Deutschland machen. Zudem besaß keiner von
ihnen die nötigen Barmittel für einen Aufenthalt in der
Bundesrepublik. Die Bundespolizei nahm die sechs Personen wegen des
Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise fest und brachte sie
zur Inspektion nach Freilassing.

Die Bundespolizisten zeigten die Albaner an und verweigerten ihnen
die Einreise nach Deutschland. Im Anschluss daran wiesen sie die
Personen nach Österreich zurück.

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