POL-ME: Gefährliche Fahrt unter Medikamenteneinfluss rechtzeitig beendet – Wülfrath – 1906057

Symbolbild: STOPP-Signale vom Streifenwagen wurden nicht beachtet - Foto: © Polizei Mettmann

Mettmann (ots) –

Am Dienstagnachmittag des 11.06.2019, gegen 14.00 Uhr, beobachtete
eine Streifenwagenbesatzung der Wülfrather Polizei einen blauen PKW
VW Golf, der in sehr auffälliger Fahrweise auf der Flandersbacher
Straße in Wülfrath unterwegs war. Obwohl auf der Straße zwischen
Rohdenhaus und der Wülfrather Innenstadt Geschwindigkeiten von 50 und
70 km/h erlaubt gewesen wären, fuhr der Fahrer des Golfs beinahe
konstant 40 km/h schnell. Trotzdem geriet der VW, auf knapp zwei
Kilometern beobachteter Fahrtstrecke, in erkennbaren Schlangenlinien
insgesamt fünfmal nach rechts von der Fahrbahn und dabei entweder auf
den Seitenstreifen oder auch mehrfach gegen den dortigen Bordstein.

Auf optische und akustische Haltezeichen des folgenden
Streifenwagens reagierte der Fahrer des Golfs nicht – auch nicht, als
Blaulicht und Martinshorn hinzu geschaltet wurden. Deshalb mussten
die Beamten den VW erst überholen, um ihn danach mit großer Vorsicht
stoppen zu können.

Bei der Überprüfung des 56-jährigen VW-Fahrers bemerkten die
Polizeibeamten sofort das müde, benommen und apathisch wirkende
Verhalten des Mannes, der auf Anweisungen der Polizei nur stark
verlangsamt reagierte. Ein sofort angebotener und durchgeführter
Atemalkoholtest ergab ein Ergebnis von 0,0 Promille. Auf intensivere
Befragung räumte der Kontrollierte dann aber ein, im Zuge aktueller
ärztlicher Behandlungen unter dem Einfluss von starken Medikamenten
zu stehen.

Die Wülfrather Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den
56-Jährigen ein. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein
sichergestellt und zur weiteren Beweisführung die ärztliche Entnahme
von zwei Blutproben angeordnet und durchgeführt. Während dieser
ärztlichen Maßnahmen in einem Krankenhaus bestätigte sich zum einen
die Annahme, dass die eingenommenen Medikamente bekanntlich zu einer
Fahruntüchtigkeit führen können. Entsprechende Warnhinweise finden
sich in den Packungsbeilagen und gehören in der Regel auch zur
ärztlichen Beratung bei der Verschreibung. Des Weiteren wurden bei
der aktuellen ärztlichen Begutachtung aber auch Hinweise auf eine
gravierende Gesundheitsverschlechterung des Patienten gefunden,
woraufhin dieser zur stationären ärztlichen Behandlung im Krankenhaus
verblieb.

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