IM-MV: Gemeinde Sassen-Trantow erhält finanzielle Hilfe für Dorfgemeindezentrum mit Feuerwehr

Schwerin (ots) – Die ehemalige Kindertagesstätte in Sassen
(Landkreis Vorpommern-Greifswald) wird zu einem Dorfgemeindezentrum
umgebaut. Hier sollen die Freiwillige Feuerwehr, die Jugendfeuerwehr,
der Seniorenverein, der Jugendclub und ein Friseur eine neue
Heimstatt finden.

Zur Absicherung der Gesamtfinanzierung hatte die Gemeinde
Sassen-Trantow beim Innenministerium einen Antrag auf
Kofinanzierungshilfe gestellt. Über den Antrag hatte das Ministerium
auf Grundlage des Votums des interministeriellen Vergaberates positiv
entschieden, nun ist dem Bürgermeister ein Bewilligungsbescheid über
rund 112.400 EUR zugesandt worden. Hauptzuwendungsgeber ist das
Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mit einer Förderung in Höhe
von rund 913.800 EUR.

„Die Zuwendungen aus Mitteln des Kofinanzierungsfonds sind ein
gutes Beispiel dafür, wie es kommunalen Investitionsträgern
ermöglicht wird, ihren Eigenanteil zu erbringen, um wie in diesem
Fall von EU-Fördermitteln zu profitieren“, sagte Innenminister Lorenz
Caffier. „Der für die Gemeinde verbleibende Eigenanteil ist jetzt
deutlich geringer und das so eingesparte Geld verschafft finanzielle
Spielräume für andere unabweisbare Vorhaben.“

Die Freiwillige Feuerwehr Sassen und die Jugendfeuerwehr sind sehr
aktiv, haben jedoch keine bzw. nur auf mehrere Standorte verteilte
Möglichkeiten z.B. für die Unterbringung von Technik und Gerät oder
für Schulungen. Die Senioren und Jugendlichen treffen sich derzeit
regelmäßig im maroden Jugendclub. Eine Sanierung des Gebäudes wäre zu
kostenintensiv. Mit dem Dorfgemeindezentrum wird für Sassen ein von
allen nutzbarer zentraler Anlaufpunkt Punkt geschaffen.

Bereits Anfang des Jahres hat die Gemeinde Sassen-Trantow rund
18.600 EUR Kofinanzierungsmittel für Investitionen in das
Feuerwehrhaus in Trantow erhalten. Innenminister Caffier: „Von den
Investitionen profitieren nicht nur Einwohnerinnen und Einwohner der
Gemeinde, sondern letztendlich auch die regionale Wirtschaft.“

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Marion Schlender
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