FW-ME: Wohnungsbrand mit Menschenrettung

Erkrath (ots) –

Samstag, 18.07.2015, 03:38 Uhr Rathelbecker Weg, Alt-Erkrath

Die Feuerwehr Erkrath wurde am frühen Samstagmorgen mit der
hauptamtlichen Wache und dem Löschzug Alt-Erkrath durch die
Kreisleitstelle zu einem Wohnungsbrand am Rathelbecker Weg alarmiert.

Schon auf der Anfahrt zur Einsatzstelle erhielt der Einsatzleiter
die Information, dass es eine starke Rauchentwicklung aus dem
Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses geben soll und Passanten dabei
sind die Mieter aus dem betroffenen Haus zu holen.

Vor Ort bestätigten sich die Angaben und der Einsatzleiter erhielt
die weitere Information, dass in einer Wohnung neben der Brandwohnung
im Dachgeschoss noch drei Personen eingeschlossen sind, deren
Fluchtweg aufgrund des mittlerweile verrauchten Treppenhauses
abgeschnitten war. Eine weitere Person im 3. Obergeschoss war
ebenfalls noch in ihrer Wohnung. Aufgrund der vorgefundenen Lage ließ
der Einsatzleiter sofort einen weiteren Löschzug nachalarmieren.

Durch die ersteintreffenden Einsatzkräfte wurden umgehend zwei
Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung
eingesetzt. Die dreiköpfige Familie im Dachgeschoss wurde mit
Fluchthauben über das Treppenhaus ins Freie geführt. Die Person im 3.
Obergeschoss konnte eigenständig ihre Wohnung verlassen.
Zwischenzeitlich wurde eine weitere Alarmstufenerhöhung
durchgeführt, so dass damit alle drei Erkrather Löschzüge im Einsatz
waren.

Das in Vollbrand stehende Appartment im Dachgeschoss, dessen
Mieter nicht anwesend war, wurde durch einen Atemschutztrupp unter
Vornahme eines C-Rohrs gelöscht. Der über der Brandwohnung liegende
Spitzboden des Wohnhauses wurde auf Brandnester hin untersucht, was
sich aber als negativ herausstellte und somit keine Brandausbreitung
auf den Dachstuhl erfolgen konnte. Für die beschriebenen Maßnahmen
wurden insgesamt vier Atemschutztrupps eingesetzt.

Parallel zu der Menschenrettung und der Brandbekämpfung wurde ein
Einsatzabschnitt Rettungsdienst eingerichtet, in dem insgesamt vier
Rettungswagen, ein Notarzt, die leitende Notärztin sowie der
Organisatorische Leiter Rettungsdienst tätig waren. Hier wurden die
Verletzten rettungsdienstlich gesichtet und auf die Rettungswagen
verteilt. Sechs verletzte Personen wurden in umliegende Krankenhäuser
transportiert. Bei fünf Personen bestand der Verdacht einer
Rauchgasvergiftung und bei einer Person handelte es sich um eine
chirurgische Verletzung.

Neben der hauptamtlichen Wache und allen drei Erkrather Löschzügen
waren die Rettungswagen der Feuerwehren Erkrath, Haan, Hilden und
Mettmann, der Notarzt der Feuerwehr Mettmann, die leitende Notärztin
des Kreises Mettmann sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst
der Berufsfeuerwehr Ratingen eingesetzt. (M. Steinacker)

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Erkrath
Markus Steinacker
Telefon: 02104 / 3031 – 151
E-Mail: markus.steinacker@feuerwehrerkrath.de
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