POL-AK NI: Erste bundesweite Fach- und Anwender*innentagung „Digitale Bildung“ – Polizeiakademie Niedersachsen setzt Impulse und bringt Akteure zusammen

Virtual Reality am praktischen Beispiel - Foto: © Polizeiakademie Niedersachsen

Lüchow (ots) –

Der digitale Wandel verändert Schritt für Schritt unsere
Arbeitswelt. Wissensvermittlung und Wissensaneignung folgen diesem
Megatrend. Er öffnet den polizeilichen Bildungseinrichtungen neue
Möglichkeiten des hochschulischen Lehrens und Lernens. Dieser Aspekt
wirft die Frage auf, wie die bisher erlangten Erfahrungen und
Kompetenzen der polizeilichen Bildungseinrichtungen in einem Netzwerk
zusammengeführt werden können.

Aus vorgenannten Gründen richtete die Polizeiakademie, die sich
seit gut einem Jahr über ein Projekt „Digitale Hochschulentwicklung“
intensiv mit dem Themenfeld befasst und bereits erste erfolgreiche
Umsetzungsschritte eingeleitet hat, vom 28. bis 29. Mai die erste
bundesweite Fach- und Anwender*innentagung „Digitale Bildung“ in
Lüchow aus.

Mit dem Grundgedanken ein leistungsfähiges Netzwerk zu schaffen
und zukünftig auszubauen, wurden vom Direktor der Polizeiakademie
Niedersachsen, Carsten Rose, über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
aus Bund und Ländern eingeladen. Diese konnten sich in den beiden
Tagen neben ihren unterschiedlichen Erfahrungen in Fachvorträgen von
ausgewählten Referentinnen und Referenten sowie in 20 Workshops über
die gewonnenen Erkenntnisse intensiv austauschen.

An den beiden Veranstaltungstagen ging es beispielsweise um die
Fragen:

– Wie lernen Studierende im digitalen Zeitalter?
– Wie müssen Bildungseinrichtungen ihre Lehrangebote gestalten, um
sich im Wettbewerb als attraktive Lernorte zu behaupten?
– Welche Grundlagen benötigt man für eine zeitgemäße, um digitale
Instrumente bereicherte Lehre?

Bei den Workshops ging es unter anderem um die Themen „Blended
Learning, Video, eLearning, virtuelles Klassenzimmer, Virtual Reality
(VR/AR) und digital unterstütztes Einsatztraining“.

Die Polizeiakademie Niedersachsen nimmt bei diesem Thema zunehmend
eine Vorreiterrolle im Kreise der polizeilichen Bildungseinrichtungen
ein. Neben der Qualifizierung des polizeilichen Nachwuchses über
einen akkreditierten Studiengang ist die Polizeiakademie auch für die
Fort- und Weiterbildung aller Beschäftigten der niedersächsischen
Polizei verantwortlich. Ihr obliegt ferner die Durchführung von
Forschungsvorhaben mit Polizeibezug und sie trägt zur Entwicklung der
Polizeiwissenschaften bei. Um genau diesen Anforderungen an eine
moderne Bildungseinrichtung gerecht werden zu können, müssen
insbesondere die digitalen Lehr- und Lernformate weiterentwickelt und
die sich bietenden Potenziale der Digitalisierung noch konsequenter
genutzt werden.

Direktor Carsten Rose äußerte zudem in seiner Begrüßungsrede:
„Ziel dieser Fach- und Anwenderinnentagung „Digitale Bildung“ ist es,
ein gemeinsames trag- und vor allem leistungsfähiges Netzwerk
zwischen den polizeilichen Bildungseinrichtungen auf- und sukzessive
auszubauen. Zudem gibt die Tagung Einblicke in die Möglichkeiten
digitaler Lehr- und Lernwelten, die unsere herkömmliche Lehre
ergänzen und verändern wird.“

Resümee aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Veranstaltungsende
war, dass die angehängten Workshops zu einem sehr konstruktiven
Austausch über die Landesgrenzen hinaus beigetragen haben und dem
länderübergreifenden Vernetzungsgedanken zuträglich waren.

Rückfragen bitte an:

Polizeiakademie Niedersachsen
Pressestelle
Thomas Münch
Telefon: 05021 9778704
E-Mail: pressestelle@akademie.polizei.niedersachsen.de
http://www.pa.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeiakademie Niedersachsen, übermittelt durch news aktuell
Homepage: Polizeiakademie Niedersachsen | Publiziert durch presseportal.de.