POL-OL: +++ Bedeutender Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität +++ Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Oldenburg und der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg +++

Sichergestellte Päckchen (mutmaßlich Drogen) - Foto: © Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg

Oldenburg (ots) –

Der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg gelang unter der
Federführung der Staatsanwaltschaft Oldenburg, Abteilung für
organisierte Kriminalität, am gestrigen Sonntag, 26. Mai 2019, ein
bedeutender Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität. Die
langwierigen und intensiven Ermittlungen wegen Einfuhrschmuggels
nicht geringer Mengen Betäubungsmittel aus den Niederlanden sowie
unerlaubten gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln richten sich
gegen mehrere aus Delmenhorst und Diepholz stammende Personen im
Alter von 34 bis 58 Jahren. Am gestrigen Sonntag erfolgte gegen 16:00
Uhr bei Groß Ippener die Festnahme von vier Personen nach einem
Drogentransport aus den Niederlanden nach Deutschland, bei welchem
die Beschuldigten ein eigens dafür präpariertes Fahrzeug mit einem
speziell verbauten Drogenversteck nutzten. Eine Oldenburger
Spezialeinheit führte die Festnahmen durch. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Oldenburg erließ das Amtsgericht Oldenburg am
heutigen Tage Haftbefehle gegen alle vier Beschuldigten. Bei der
anschließenden aufwendigen Untersuchung des Schmuggelfahrzeuges
konnten in einem Versteck hinter der Rücksitzbank diverse Pakete mit
einem Gesamtgewicht von über zwölf Kilogramm beschlagnahmt werden.
Bei der Substanz dürfte es sich dabei nach einer ersten
Inaugenscheinnahme um Kokain handeln. Der Gesamtwert wird auf über
600.000 Euro geschätzt. Direkt im Anschluss an die Festnahme
erfolgten auf Beschluss des Amtsgerichtes Oldenburg zeitgleiche
Durchsuchungen von zwölf Wohn- und Geschäftsräumen. Davon befinden
sich neun Objekte in Delmenhorst sowie je ein Objekt in Schweringen,
Landkreis Nienburg, sowie in Asendorf, Landkreis Diepholz, und
Lemwerder, Landkreis Wesermarsch. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden
Schusswaffen, Munition, diverse Betäubungsmittel sowie Bargeld im
mittleren fünfstelligen Euro-Bereich beschlagnahmt. Bei der
Durchführung der zuvor akribisch geplanten polizeilichen Maßnahmen
wurde die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg von Einsatzkräften
unterschiedlicher Dienststellen unterstützt, darunter der Zoll, die
Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen, die Polizeidirektionen
Oldenburg, Osnabrück, Lüneburg und Göttingen sowie die
Polizeiinspektionen Oldenburg-Stadt/Ammerland,
Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch, Diepholz und
Nienburg/Schaumburg. Am Einsatz waren unter anderem Spezialeinheiten,
auch aus den Niederlanden, sowie 16 Diensthunde beteiligt. Für
Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Zentralen
Kriminalinspektion Oldenburg.

Rückfragen bitte an:

Pressestelle der Staatsanwalschaft Oldenburg
Telefon 0441 / 220-0
oder
Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg
Telefon: 0441-7903634

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