POL-MI: Vier Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf B 239

Die beiden Insassen des Skodas wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: Polizei Minden-Lübbecke - Foto: © Polizei Minden-Lübbecke

Lübbecke (ots) –

Am Donnerstagvormittag hat sich in Lübbecke ein schwerer
Verkehrsunfall unter Beteiligung von mehreren Kraftfahrzeugen
ereignet. Nach dem Unfall, dem mehrere Überholmanöver vorangegangen
waren, wurden vier Personen schwer verletzt in Krankenhäuser in der
Umgebung eingeliefert. Darunter auch die 83-Jährige mutmaßliche
Unfallverursacherin.

Gegen 10.35 Uhr wurden die Einsatzkräfte durch Notruf zur der
Unfallstelle auf der Berliner Straße (B 239) im Bereich „Horst Höhe“
gerufen. Nach Eintreffen der Streifenwagenbesatzungen stellte sich
nach ersten Ermittlungsergebnissen heraus, dass eine 83 Jahre alte
BMW-Fahrerin aus Hüllhorst zuvor aus bisher unbekannten Gründen
verbotswidrig bei durchgezogener Linie mehrere Fahrzeuge in
Fahrtrichtung Lübbecke überholt hatte. Dabei streifte sie zunächst
den ihr entgegenkommenden VW einer 52-jährigen Lübbeckerin. Hierdurch
wurde sie seitlich gegen den in gleicher Richtung fahrenden LKW
gedrückt. Infolge der Kollision schleuderte sie auf die
Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der PKW mit einem entgegenkommenden
Skoda mit zwei Insassen (62, 60) aus Hüllhorst. Durch den
Zusammenstoß kamen der Rapid und der 5er BMW erst in einem
angrenzenden Straßengraben zum Stillstand. Dabei wurden die
BMW-Fahrerin und die Skoda-Insassen in den Fahrzeugen eingeklemmt.
Sie mussten mittels Rettungsschere von der Feuerwehr aus ihren schwer
beschädigten Fahrzeugen befreit werden. Bei der Unfallabfolge wurden
die vier Insassen der beteiligten PKWs schwer verletzt und mussten
durch die alarmierten Rettungskräfte in die Krankenhäuser Minden,
Lübbecke und Bünde eingeliefert werden. Der LKW-Fahrer (54) blieb
unverletzt. Die verunfallten Autos wurden abgeschleppt.

Während des Einsatzes musste die Berliner Straße für rund drei
Stunden bis etwa 13.30 Uhr komplett gesperrt werden. Im Rahmen der
Bergungs- und Rettungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme wurde der
Verkehr abgeleitet. Hierdurch kam es zu erheblichen
Verkehrsbehinderungen. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf über
50.000 Euro.

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