POL-MR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Berlin und Stuttgart, Bundespolizeidirektion Berlin, Polizei Berlin und Landeskriminalamt Baden-Württemberg;

Marburg-Biedenkopf (ots) – Die nachfolgende Meldung des
Landeskriminalamtes in Stuttgart wird den heimischen Medien über den
Verteiler der Pressestelle der Polizei Marburg-Biedenkopf zur
Verfügung gestellt. Anfragen richten Medienvertreter bitte
ausschließlich an die Pressestelle des LKA in Baden Württemberg.

Jürgen Schlick

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaften Berlin und
Stuttgart, Bundespolizeidirektion Berlin, Polizei Berlin und
Landeskriminalamt Baden-Württemberg:

Zwei mutmaßliche Betrüger, die mit der Masche „falsche
Polizeibeamte“ am 15. Mai 2019 Gold im Wert von über 100.000 Euro
ergaunert hatten, konnten sich nicht lange an der Beute erfreuen.
Durch das rasche Handeln aller beteiligten Behörden konnten noch am
gleichen Tag zwei Tatverdächtige, ein 22-Jähriger und sein
17-jähriger Begleiter, festgenommen und das Gold sichergestellt
werden. Die Ermittler des Landeskriminalamts Baden-Württemberg hatten
den Trickbetrug an einem Opfer mitbekommen und sofort das zuständige
Polizeipräsidium Mittelhessen unterrichtet. Von dort erhielten sie
die Personenbeschreibungen der später Festgenommenen. Die Beiden
befanden sich bereits im Zug nach Berlin. Die dort zuständige
Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof reagierte umgehend und
nahm mit Unterstützung der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit
Berlin die mutmaßlichen Trickbetrüger noch im Zug fest. Dabei konnten
auch die Goldbarren und Goldmünzen sichergestellt werden. Das Gold
soll schnellstmöglich an das Betrugsopfer aus dem Landkreis
Marburg-Biedenkopf zurückgegeben werden.

Die beiden Männer sollen innerhalb einer organisierten Bande für
die Beuteabholung verantwortlich gewesen sein, um diese anschließend
an die Hintermänner weiterzuleiten. Die weiteren Ermittlungen
erfolgen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und dem
Landeskriminalamt Berlin.

Um sich vor falschen Polizeibeamten zu schützen, gibt die Polizei
folgende Tipps:

– Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an
– Die Polizei verlangt niemals am Telefon, dass Sie Geld und

Wertsachen herausgeben

– Bei Anrufen den Hörer sofort auflegen, wenn Sie
— das Telefonat und die Angelegenheit geheim halten sollen
— schnelle Entscheidungen treffen sollen
— Kontakt mit Fremden aufnehmen sollen
— persönliche Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände

herausgeben sollen

– Wählen Sie die 110 und teilen Sie den verdächtigen Anruf mit.
– Benutzen Sie NICHT die Rückruffunktion, da Sie sonst wieder bei

dem Anrufer und Täter landen könnten

– Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben Sie keine

Auskünfte zu Ihren persönlichen und finanziellen Verhältnissen

– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie

vertrauen Siehe auch www.polizei-beratung.de Betrug durch falsche
Polizisten und Faltblatt „Vorsicht, Abzocke!“

Rückfragen bitte an: Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Pressestelle Herr Heffner Tel. 0711 5401 3212 E-Mail:
pressestelle-lka@polizei.bwl.de http://www.polizei-bw.de/

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127

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