POL-GOE: Schwerlastkontrollen auf der A7 und der B1; Länderübergreifender Polizeieinsatz führt zu mehr Verkehrssicherheit

Einsatzkräfte an der Kontrollstelle auf dem Parkplatz "Leineholz" an der A7 - Foto: © Polizeidirektion Göttingen

Göttingen/Bad Pyrmont (ots) –

Am Donnerstag, den 16.05.2019, hat die Polizeidirektion Göttingen
ganzheitliche Kontrollen des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs
durchgeführt. Zwei Kontrollstellen wurden an der A7, Parkplatz
„Leineholz“, Fahrtrichtung Nord und Süd und eine weitere an der B1 im
Bereich Bad Pyrmont eingerichtet. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte
aus Hessen und Thüringen unterstützten diese Maßnahme der
Spezialisten der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion
Göttingen. Zusätzlich war auch die Bundesanstalt für den
Güterverkehr, das Veterinäramt und das Gewerbeaufsichtsamt vor Ort.
Insgesamt nahmen 50 Kräfte an der Kontrolle teil.

Im Rahmen der Kontrollen an der A7 wurden insgesamt 135 Fahrzeuge
überprüft, dabei kam es in 82 Fällen zu Beanstandungen. Aufgrund von
erheblichen Mängeln untersagte die Polizei die Weiterfahrt in 8
Fällen.

„Insbesondere für den Güterverkehr stellen Autobahnen und
Bundesstraßen weiterhin die wichtigsten Transportwege dar. Das
verantwortungsbewusste Verhalten aller, aber ganz besonders der
Fahrzeugführer von LKW oder Bussen ist aufgrund der erhöhten Gefahren
von erheblicher Bedeutung.“, erklärt Uwe Lührig, Präsident der
Polizeidirektion Göttingen. „Die Ergebnisse aus regelmäßigen
Kontrollen verdeutlichen die Notwendigkeit dieser polizeilichen
Maßnahmen. Wir wollen durch diese groß angelegten Kontrollen
schwerste Verkehrsunfälle verhindern und Menschenleben retten. Das
ist unser vorrangigstes Ziel.“

Der moldawische Fahrer eines Fahrzeuges konnte nur einen
ungültigen Führerschein vorzeigen. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige
wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Zusätzlich wies das
mitgeführte Fahrzeug sowohl Überhöhe als auch Überlänge auf. Die
Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Auch dem Fahrzeugführer eines
polnischen LKW wurde die Weiterfahrt untersagt. Während der Kontrolle
des Fahrzeuges stellten Polizeibeamtinnen und -beamte fest, dass
insgesamt drei Bremsscheiben gebrochen waren. Eine Reparatur erfolgte
direkt vor Ort.

Ein Schwerpunkt lag bei allen Kontrollen auf dem Umgang mit
Sicherheitsrisiken im Transportgewerbe, wie beispielsweise die
Nichteinhaltung von Lenkzeiten und unzureichende Ladungssicherung.
Darüber hinaus wurden mehrere Verstöße aufgrund der Zustände der
Fahrzeuge geahndet. Auffällig dabei waren zahlreiche Reifen mit zu
geringem Luftdruck.

Die Polizeidirektion Göttingen hat in der Vergangenheit eine
Vielzahl von repressiven und präventiven Maßnahmen durchgeführt, um
die Verkehrssicherheit auf der BAB 7 weiter zu erhöhen. Diese
erstrecken sich von sogenannten „Truckerstammtischen“ über die
Abfahrtkontrollen von LKW an den Wochenenden auf den Raststätten bis
hin zu Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch die Einsatz- und
Streifendienste der Dienststellen Göttingen und Hildesheim.

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