POL-OF: Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach und des Polizeipräsidium Südosthessen von Mittwoch, den 15.05.2019.

Bild 1 des Gesuchten Soultana - Foto: © Polizeipräsidium Südosthessen - Offenbach

Offenbach (ots) –

Ermittler wenden sich bei der Fahndung nach dem Schützen an die
Öffentlichkeit – Offenbach

(neu) Nach dem Tötungsdelikt vom vergangenen Donnerstag, den 9.
Mai 2019, in der Offenbacher Innenstadt bitten die Ermittler nun die
Bevölkerung um Mithilfe. Bei dem Gesuchten handelt es sich um den 42
Jahre alten Mohammed Soultana, der zur Zeit keinen festen Wohnsitz im
Bundesgebiet hat.

Wie bereits berichtet, war am Tatabend gegen 19 Uhr in der
Luisenstraße eine 44 Jahre alte Frau aus Frankfurt in ihrem Wagen
erschossen worden. Das Opfer hatte dort am Straßenrand in ihrem Wagen
gewartet. Der Verdächtige stammt aus dem unmittelbaren Umfeld der
Frau, die ihren Sohn vom Sportunterricht abholen wollte.

Soweit den Ermittlern von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei
bislang bekannt ist, soll es vor der Tat einen heftigen Streit
zwischen dem Verdächtigen und der 44-Jährigen gegeben haben. Die
genauen Hintergründe werden derzeit noch ermittelt. Es ist jedoch
davon auszugehen, dass der Verdächtige ahnte, wo er sein Opfer am
Donnerstagabend antreffen würde und gezielt in die Luisenstraße
gefahren ist.

Nach der Tat flüchtete der 42-Jährige direkt nach Belgien; dort
verlor sich allerdings seine Spur. Seither wird mit Hochdruck nach
ihm gefahndet.

Mohammed Soultana ist mit 1,98 Meter auffallend groß, hat eine
sportlich-muskulöse Figur, dunkel gelocktes, kurzes Haar und grüne
Augen.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er die Tatwaffe noch bei
sich trägt. Zeugen sollten daher nicht an ihn herantreten, sondern
sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt, Zweigstelle Offenbach, hat für
sachdienliche Hinweise 3.000 Euro ausgelobt.

Hinweis: Die Zuerkennung und Verteilung der Belohnung erfolgt
unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist nicht für
Personen bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung strafbarer
Handlungen gehört.

Die Anerkennung von Belohnungen von privater Seite liegt nicht im
Ermessen der Ermittlungsbehörden.

Zwei Bilder des Gesuchten Mohammed Soultana sind der Pressemeldung
beigefügt. Als Bildquelle geben Sie bitte „Polizeipräsidium
Südosthessen“ an.

Offenbach, 15.05.2019, Pressestelle, Rudi Neu

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