BPOL-HRO: Rucksack führt zu Teilsperrung des Bahnhofes

Rostock (ots) – Am gestrigen Mittag (25.04.2019), gegen 12:40 Uhr
wurden die Beamten der Bundespolizei zu einem Einsatz am Hauptbahnhof
Rostock gerufen.

Der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn hatte am Bahnsteig 1 einen
abgestellten Rucksack entdeckt, der offensichtlich niemanden
zuzuordnen war.

Durch die eingesetzten Beamten der Bundespolizei wurde der
Rucksack zunächst als so genannter „Nicht zuzuordnender Gegenstand“
eingestuft. Lautsprecherdurchsagen, Videoauswertungen und Befragungen
zur Ermittlung des Eigentümers am Bahnhof verliefen negativ. Der
Besitzer ließ sich nicht auffinden. Da der Inhalt des Rucksackes
unklar war, wurden alle verfügbaren Streifen der Bundespolizei
zusammengezogen und eine Sperrung der Bahnsteige 1, 2 und 3
veranlasst. Die an den Bahnsteigen verkehrenden Züge wurden auf
andere Gleise umgeleitet.

Ein über die Landespolizei angeforderter Sprengstoffspürhund der
Polizeiinspektion Güstrow gab dann um 14:42 Uhr Entwarnung.
Polizeihund „Dak“ schlug nicht an und der Rucksack konnte als
unbedenklich eingestuft wurden. In der anschließenden Durchsuchung
fanden die Beamten in ihm u. a. Schulsachen, Flaschen und eine
Brotdose. Der Rucksack samt Inhalt wurde als so genannte „Fundsache“
an die Deutsche Bahn übergeben. Durch die Einsatzmaßnahmen kam es im
Zugverkehr bei zehn Zügen zu insgesamt 30 Minuten Verspätungen.

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