Bundespolizeidirektion München: Verurteilter Schleuser schleust weiter – Bundespolizei bringt Serben hinter Gitter

Bei Grenzkontrollen auf der A93 nahe Kiefersfelden hat die Bundespolizei einen verurteilten Schleuser gefasst. Er versuchte erneut

Kiefersfelden / Rosenheim (ots) –

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag (18. April) einen
Serben hinter Gitter gebracht. Er war bei Grenzkontrollen auf der
Inntalautobahn festgenommen worden. Der verurteilte Schleuser wollte
mit seinem Auto mehrere Personen unerlaubt nach Deutschland bringen.

In der Grenzkontrollstelle nahe Kiefersfelden stoppten
Bundespolizisten einen in Serbien zugelassenen Pkw. Bei der
Überprüfung der Personalien des serbischen Fahrers stellte sich
zunächst heraus, dass der 46-Jährige mit Haftbefehl gesucht wird. Er
war 2016 wegen Einschleusens von Ausländern vom Amtsgericht Passau zu
einer Geldstrafe in Höhe von 5.400 Euro verurteilt worden. Bei der
weiteren Kontrolle der Insassen zeigte sich, dass seine Mitfahrer aus
Albanien und dem Kosovo die Voraussetzungen für die Einreise nach
Deutschland nicht erfüllen. Wegen des Verdachts einer Schleusung
beziehungsweise der unerlaubten Einreise wurden alle Personen zur
Rosenheimer Bundespolizeiinspektion gebracht. Dort machten sie
widersprüchliche Angaben zu ihren verwandtschaftlichen Verhältnissen
und ihren Reiseabsichten.

Der bereits verurteilte Schleuser wurde erneut wegen Einschleusens
von Ausländern angezeigt. Zudem konnte er seine Geldstrafe nicht
bezahlen, deshalb hatte er ersatzweise eine etwa viermonatige
Haftstrafe anzutreten. Seinen zwei Begleitern wurde die Einreise
verweigert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mussten sie
das Land wieder verlassen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 – 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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