POL-GS: PI Goslar: Pressemitteilung vom 01.03.2019.

Goslar (ots) – Funkantenne gestohlen.

Goslar. Am Mittwochnachmittag, zwischen 14.30 und 17.00 Uhr,
entwendeten bislang unbekannte Täter die Funkantenne eines auf dem
Parkplatz Kaiserbleek abgestellten Ford Focus mit SZ-Kennzeichen und
beschädigten dabei zudem den Standfuss. Bei der Tat entstand ein
Schaden in Höhe von knapp einhundertachtzig Euro. Die Polizei Goslar
hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die
während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht
haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter
05321/339-0 zu melden.

Brand in der Mauerstraße.

Goslar. Am Donnerstagvormittag, zwischen 11.15 und 11.57 Uhr,
geriet zunächst das Schuppenabteil eines Mehrparteienwohnhauses in
der Mauerstraße in Brand und zerstörte eine darüber befindliche
Dachterrasse. In der Folge zog das Feuer in die Hausfassade des
benachbarten Mehrfamilienhauses und breitete sich in der Folge auf
einen Dachstuhl des angrenzenden Mehrparteienwohnhauses aus. Die
Brandbekämpfung durch die alarmierten Feuerwehren, gegen 14.30 Uhr,
waren die Wehren aus Goslar, Oker, Hahndorf und Langelsheim mit 154
Angehörigen unter Leitung des Stadtbrandmeisters Christian Hellmeier
im Einsatz, gestaltete sich nicht zuletzt auf Grund der baulichen
Situation schwierig, so dass das Feuer selbst erst gegen 17.00 Uhr
abgelöscht war. Mauer- und Bäckerstraße waren für die Dauer des
Einsatzes vollgesperrt. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde bei dem
Vorfall glücklicherweise niemand verletzt. Angaben über die
Brandausbruchsursache und Schadenshöhe können derzeit nicht gemacht
werden. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.

Erneut war ein Lkw viel zu schnell.

Bad Harzburg. Nachdem es bereits am Vortag einen entsprechenden
Vorfall gegeben hatte, gab es auch am Mittwoch, 28. Februar, gegen
09.40 Uhr, einen weiteren gravierenden Verstoß. Einer
Streifenwagenbesatzung der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion
Goslar im Bereich der Marienteichbaude der B 4 fiel zu diesem
Zeitpunkt erneut ein Sattelzug auf, der mit sehr hoher
Geschwindigkeit vom Torfhaus kommend in Richtung Bad Harzburg fuhr.
Das Fahrzeug konnte aufgrund der hohen Geschwindigkeit mit großer
Mühe am Ortseingang in Bad Harzburg angehalten und überprüft werden.
In dem oben genannten Bereich besteht bekanntlich eine
Geschwindigkeitsbeschränkung von 20 km/h für Lkw über 7,5 Tonnen.
Nach Auswertung der digitalen Daten des Fahrzeuges stellte sich
heraus, dass der betroffene polnische Fahrzeugführer im Bereich der
Geschwindigkeitsbeschränkung mit seinem Sattelzug mehrfach 80 km/h
gefahren war. Im Gefällebereich hatte er zudem noch einen
vorschriftsmäßig fahrenden Gefahrguttransporter (Ladung Butangas) mit
dieser hohen Geschwindigkeit überholt; im Bereich Torfhaus war er
sogar mit fast 100 km/h im 60 km/h Bereich unterwegs. Auffällig war
hier, dass auch er an der stationären Geschwindigkeitsmessanlage die
Geschwindigkeit exakt auf 20 km/h herabbremste, danach allerdings
erneut auf 80 km/h erhöhte. Zur Wahrung eines Bußgeldes wurde eine
Sicherheitsleitung in Höhe von 2.020 erhoben und konnte vor Ort
bezahlt werden. Weiter erwartet ihn ein Bußgeld in Höhe von 3.700
Euro aufgrund erheblicher Verstöße gegen die Lenk-und Ruhezeiten.
Teilweise wurde die tägliche Lenkzeit um 8 Stunden überschritten. Der
Fahrer, der auch eigener Unternehmer ist, erklärte den
kontrollierenden Beamten, dass er die Geschwindigkeitsbeschränkung
zwar wahrgenommen hatte, aber aus Zeitmangel eben schneller fahren
musste.

Auf Grund der beiden innerhalb kürzester Zeit festgestellten doch
erheblichen Verstöße werden die entsprechenden Kontrollen der
Polizeiinspektion Goslar zur Unfallverhütung gerade auch auf diesem
Streckenabschnitt weiter intensiviert.

Siemers, KHK

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