POL-ME: Versuchte Geldautomatensprengung: Polizei fahndet nach zwei flüchtigen Tätern und bittet um Zeugenhinweise – Erkrath – 1903006

Symbolbild: Die Polizei fahndete auch mit einem Polizeihubschrauber nach den Tätern. - Foto: © Polizei Mettmann

Mettmann (ots) –

In der Nacht zu Freitag (1. März 2019) haben zwei Männer erfolglos
versucht, einen Geldautomaten einer Bank am Hochdahler Markt in
Erkrath-Hochdahl zu sprengen. Die Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 3:10 Uhr brachen zwei dunkel gekleidete Männer die Scheibe
einer Eingangstür zu dem Geldinstitut am Hochdahler Markt auf und
verschafften sich so Zutritt in einen Vorraum der Bank, in dem
Geldautomaten aufgestellt sind. Als aber bereits bei diesem
Eindringen ein Einbruchsalarm auslöste, ließen die beiden Einbrecher
von ihrem weiteren Vorhaben ab und flüchteten.

Ein alarmierter Sicherheitsdienst des Geldinstituts informierte
die örtliche Polizei, welche sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen
nach den zwei flüchtigen Tätern einleitete. Noch auf der Anfahrt zum
Hochdahler Markt konnte die Besatzung eines Streifenwagens zwei
maskierte Männer beobachten, wie diese zu Fuß durch eine Unterführung
in Richtung Trillser Graben rannten und von dort aus vermutlich mit
einem Motorrad bzw. Motorroller sofort weiter in ein nahegelegenes
Waldgebiet flüchteten.

Im direkten Umfeld der Bank stellten die Beamten zwei
Gaskartuschen mit einer selbst gebauten Zündvorrichtung sicher,
welche augenscheinlich dazu verwendet werden sollten, einen der
Geldautomaten in der Bank zu sprengen.

Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, auch unter Mithilfe eines
Polizeihubschraubers, konnten die zwei flüchtigen Männer entkommen.
Zu einem der beiden Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

– etwa 1,70 Meter groß
– auffallend schlank
– dunkel gekleidet

Nur wenige Minuten vor der Tat kam es an einer nur wenige hundert
Meter von der Bank entfernt gelegenen Polizeidienststelle zu einem
weiteren Vorfall. Gegen 3 Uhr wurden dort zwei bislang unbekannte
Männer beobachtet, die an zwei Funkstreifenwagen und einem zivilen
Fahrzeug die Reifen zerstachen. Ein direkter Tatzusammenhang zu der
versuchten Geldautomatensprengung steht noch nicht mit Sicherheit
fest, scheint aber wahrscheinlich. Möglicherweise handelte es sich um
eine Vorbereitungstat, um ein schnelles Einschreiten und
Verfolgungsmaßnahmen der Polizei zu behindern. Auch die Ermittlungen
hierzu dauern an.

Bisher liegen der Erkrather Polizei noch keine konkreten Hinweise
zu Identität, Herkunft und Verbleib der jeweils flüchtigen Täter vor.
Maßnahmen zur Spurensicherung an beiden Tatort sowie weitere
polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, Strafverfahren
eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in
Erkrath, auch unter der Rufnummer 02104 / 9480-6450, jederzeit
entgegen.

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