POL-STD: Polizei kontrolliert über 150 Fahrzeuge zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität

Kontrollstelle Neukloster - Foto: © Polizeiinspektion Stade

Stade (ots) –

Nahezu im gesamten Bereich der Polizeidirektion Lüneburg, zu dem
auch die Polizeiinspektion Stade zählt, ist seit 2017 ein
kontinuierlicher Rückgang der Fallzahlen im Bereich des
Wohnungseinbruchsdiebstahls zu verzeichnen.

Überproportional stark betroffen ist dabei die Stadt Stade aber
auch die Stadt Buxtehude sowie die Gemeinde Horneburg. Ein
wesentlicher Einflussfaktor dürfte u. a. die für die Täter günstige
Verkehrsanbindung über die Bundesstraße 73 bzw. die Bahnstrecke aus
Richtung Hamburg sein.

Es ist daher zu vermuten, dass die überörtlich agierenden
Tätergruppen mit dem Auto anreisen und gezielt Wohngebiete aussuchen,
um dort Einbrüche zu begehen.

In der Vielzahl der Fälle nutzen die Täter Werkzeuge, um Fenster
oder Terrassentüren aufzuhebeln. Bei dem Diebesgut, dass die
Einbrecher erbeuten konnten, handelte es sich überwiegend um Bargeld
und Schmuckgegenstände.

Um evtl. anreisende Täter festzustellen, haben am gestrigen
Donnerstag bis in die späten Abendstunden 40 Beamte der
Bereitschaftspolizei aus Lüneburg die Stader Ermittler des 2.
Fachkommissariats für Einbruch unterstützt und Fahrzeuge auf der
Bundesstraße 73 sowie in den tatbetroffenen Wohngebieten einer
intensiven Kontrolle unterzogen.

In 151 kontrollierten Autos wurden 68 Insassen angetroffen und
kontrolliert. Dabei mussten die Beamten 42mal die Identität von
Personen überprüfen, weil keine Ausweispapiere mitgeführt wurden. In
einem Fall war ein Autofahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

Mutmaßliche Einbrecher konnten nicht festgestellt werden.

Diese oder ähnliche Kontrollen werden unangekündigt in
unregelmäßigen Abständen wieder durchgeführt werden, um die Zahl der
Einbrüche weiter zu senken und mögliche Täter zu fassen.

Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

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