POL-SU: Zwischenbilanz zu Weiberfastnacht 2019

Siegburg/Hennef (ots) – Der Straßenkarneval im Bereich der Polizei
Rhein-Sieg ist überwiegend friedlich gestartet. Bei den
Veranstaltungen in Siegburg und Hennef feierten die Jecken
größtenteils fröhlich und unbeschwert. Dafür sorgte auch die Polizei
Rhein-Sieg, die wie bereits in den vergangenen Jahren an
Weiberfastnacht mit starken Kräften im Einsatz war und noch immer
ist. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (18.00 Uhr) bewältigte die Polizei 62
Einsätze mit Karnevalsbezug. 29 Personen erhielten dabei
Platzverweise, weil sie in alkoholisiertem Zustand Streit suchten
oder Feiernde belästigten. 3 Personen mussten vorübergehend zur
Ausnüchterung in polizeiliches Gewahrsam genommen werden, weil sie
randaliert hatten oder sich alkoholbedingt in hilflosem Zustand
befunden hatten. In Bezug auf Karneval sind bislang insgesamt 9
Strafanzeigen aufgenommen worden. Mehrere kleine Streitigkeiten bzw.
Schlägereien unter alkoholisierten Jecken erforderten den Einsatz der
Polizei. Dabei wurden nicht nur 5 Personen, sondern auch 3
Polizeibeamte leicht verletzt. Die verletzten Polizisten konnten alle
ihren Dienst fortsetzen. In 6 Fällen erfolgte die Erstattung von
Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten. An einer Einlassstelle
fielen den Beamten Personen auf, die Softair-Pistolen als Accessoires
für ihre Kostüme mitführten. Für die ab 18 Jahren freiverkäuflichen
Druckluft-Waffen hatten die jungen Männer aber keine erforderlichen
Waffenscheine. Zudem führten sie die Waffen verbotswidrig auf einer
öffentlichen Veranstaltung mit. Die Softair-Pistolen wurden von der
Polizei sichergestellt und entsprechende Anzeigen gefertigt. Die
Polizei appelliert an alle Jecken: Bitte lassen Sie beim Besuch von
Karnevalsveranstaltungen Waffen oder waffenähnliche Gegenstände zu
Hause! Bei gezielten Verkehrskontrollen mussten sich ca. 110
Fahrerinnen und Fahrer einer Kontrolle unterziehen. Bei 4
Fahrzeugführern lag der Verdacht auf Fahren unter Drogenkonsum vor.
Alle mussten eine Blutprobe abgeben. Insgesamt bewegt sich das
Einsatzgeschehen auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr. Das
liegt auch an einer niedrigschwelligen Toleranz gegenüber aggressiven
Personen und Personengruppen, die intensiven Kontrollmaßnahmen
unterzogen wurden. Der Einsatzleiter der Polizei, Erster
Polizeihauptkommissar Lothar Kloß, zeigte sich mit dem bisherigen
Verlauf sehr zufrieden: „Das Verhalten der Feiernden und das gute
Sicherheitskonzept haben bis jetzt für einen erfreulichen Verlauf des
heutigen Tages gesorgt. Ich wünsche mir, dass nun in den Gaststätten
und im Privaten friedlich weitergefeiert wird.“ Bereits bei den
Planungen im Vorfeld gab es eine enge Zusammenarbeit mit Kommunen,
Ordnungspartnern, Sicherheitsdiensten und Veranstaltern. Angesichts
latenter Terrorgefahr will die Polizei vor allem starke und deutlich
sichtbare Präsenz zeigen. Das gemeinsam erarbeitete und umgesetzte
Sicherheitskonzept hat bislang gegriffen. Aus der Bevölkerung
erhielten die Beamtinnen und Beamten viele positive Kommentare von
den Menschen, die sich wegen der hohen Präsenz von Polizei,
Sicherheitsdienst und Ordnungsämtern sicher und geschützt fühlten.
(Bi)

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