Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei findet 1000 Kilogramm unversteuerten Tabak

Der Laderaum des Transporters - Foto: © Bundespolizeidirektion München

Dietmannsried (ots) –

Bereits Samstagnacht (23. Februar) hat die Bundespolizei im
Laderaum eines Transporters eine Tonne Tabak entdeckt. Da der
Verdacht der Steuerhinterziehung bestand, übernahmen die Kollegen vom
Hauptzollamt Augsburg anschließend den Fall. Wie sich nun
herausstellte, hat der verantwortliche Fahrer tatsächlich 23.000,-
Euro Steuern hinterzogen.

Kemptener Bundespolizisten stoppten auf der BAB 7 einen in
Deutschland zugelassenen Miettransporter. Bei der Kontrolle des
Laderaums stellten die Beamten zahlreiche Kartons gefüllt mit Tabak
fest. Laut der vorgezeigten Rechnung, die aus Italien stammte, soll
es sich hierbei um 1.050 Kilogramm rohen, unverarbeiteten Tabak
handeln.

Die hinzugezogenen Zollbeamten stellten die Ladung sicher, da sie
die Deklaration anzweifelten. Denn im Gegensatz zu Rohtabak, der in
unbegrenzter Menge ein-, aus- bzw. durchgeführt werden darf, ist der
verarbeitete Tabak steuerpflichtig. Daraufhin erfolgten die
zolltechnische Überprüfung sowie die steuerrechtliche Einstufung des
Stoffes. Ergebnis: Es handelte sich um verarbeiteten Tabak. Damit
hätten die erforderlichen Steuerabgaben entrichtet und die
entsprechende Begleitdokumente durch den Briten mitgeführt werden
müssen.

Die Zollbeamten konnten den Beschuldigten, der seine Steuerschuld
nicht vor Ort begleichen konnte, nach der Vernehmung ohne seine
Fracht entlassen. Der 43-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen
die Abgabenordnung verantworten.

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Sabine Dittmann
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