Innenministerium NRW: Mehr Alkohol-Kontrollen an den Karnevalstagen Polizei verstärkt Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Reul: „Wer trinkt, soll Taxi, Bus und Bahn nutzen“

40217 Düsseldorf (ots) – Autofahrer müssen an Karneval mit mehr
Polizeikontrollen rechnen. Und zwar in ganz Nordrhein-Westfalen,
nicht nur in den Karnevalshochburgen im Rheinland. „Ich wünsche den
Menschen viel Spaß beim Feiern, aber wer trinkt, soll Taxi, Bus und
Bahn für seinen Nachhauseweg nutzen. Lassen Sie Ihr Auto am besten
direkt Zuhause“, sagte Innenminister Herbert Reul heute (27. Februar
2019). „Wer sich betrunken ans Steuer setzt, spielt mit seinem und
mit dem Leben anderer Menschen“, so der Minister.

Die Vorjahresbilanz der Polizei zeigt, dass es immer noch viele
Unvernünftige gibt. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch 2018
ereigneten sich 129 Alkohol-Unfälle. Dabei kamen drei Menschen ums
Leben, 56 wurden verletzt. Insgesamt kontrollierte die Polizei mehr
als 35.000 Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. In mehr als 300
Fällen bestätigte sich der Verdacht von Trunkenheit am Steuer. 159
Führerscheine wurden direkt von der Polizei einbehalten.

Für Fahranfänger in der zweijährigen Probezeit sowie für Personen
bis 21 Jahre gilt auch zu Karneval die Null-Promillegrenze. Für
andere Autofahrer droht bereits ab 0,3 Promille der
Führerscheinentzug, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit
festgestellt wird oder man an einem Unfall beteiligt ist. „Auch die
Folgen von Übermüdung und Restalkohol werden von vielen Menschen
unterschätzt. Ein paar Stunden Schlaf reichen oft nicht aus, um
wieder fahrtüchtig zu werden. Das sollte wirklich jeder beachten, der
an den Karnevalstagen unterwegs ist“, so Minister Reul.

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