POL-WE: „Hallo, ich bin es. Rate mal wer dran ist!“ – Fortbildung der Sicherheitsberater

Friedberg (ots) –

Mit diesen oder ähnlichen Formulieren beginnt fast immer der
sogenannte Enkeltrick.

Bei der jährlichen Fortbildungsveranstaltung der
Sicherheitsberater für Senioren für den Wetteraukreis wurde unter
anderem die Vorgehensweise der Täter sowohl beim Enkeltrick als auch
die Vorgehensweise bei den „falschen Polizeibeamten“ noch einmal
genau vorgestellt.

15 Sicherheitsberater für Senioren (SfS) aus der Wetterau kamen am
20. Februar zur Fortbildungsveranstaltung in den Räumlichkeiten des
Polizeizentrums in Butzbach zusammen.

Begrüßt wurden die SfS durch die Vorsitzende des Seniorenbeirates
des Wetteraukreises Frau Klingelhöfer, den Vorsitzenden der
Sicherheitsberater für Senioren Herr Breukel, sowie von der
Kriminalpolizeilichen Beraterin des Wetteraukreises Frau Jacob.
Ebenso ließ es sich der Leiter der Kriminalinspektion Wetterau, Herr
Werner, nicht nehmen, die SfS persönlich zu begrüßen.

Doch nicht nur Enkeltrick und falsche Polizeibeamten standen auf
dem Fortbildungsplan. Auch zu den Tatbegehungsweisen im Bereich
Taschen- und Trickdiebstahl, falsche Gewinnversprechen und der
Teilnahme an Kaffeefahrten konnte Kriminaloberkommissarin Sylvia
Jacob den interessierten Sicherheitsberatern viel Neues mit auf den
Weg geben. Und weil die Sicherheitsberater sonst selbst vor anderen
Interessierten stehen und Vorträge halten, gab es noch viele
wertvolle Tipps für solche Vorträge und deren Gestaltung obendrein.

Die Präventionskampgne „Gewalt-Sehen-Helfen“ stellte
Polizeihauptkommissarin Susanne van Overbeke von der Polizeistation
Friedberg den Seniorinnen und Senioren vor. Hierbei geht es besonders
darum Menschen Mut zu machen, nach ihren individuellen Möglichkeiten
kompetent und gewaltfrei in bedrohlichen Alltagssituationen zu
agieren. Einig waren sich nach der Vorstellung alle SfS darüber, bald
gemeinsam an einem Gewalt-Sehen-Helfen-Seminar teilzunehmen.

Der ehemalige Leiter der Polizeidirektion Wetterau, Herr Anhäuser,
stellt schließlich noch einmal ausführlich das System der
F.E.I.N-Codierung vor. Dieses System beruht auf einer einfachen
Verschlüsselung der persönlichen Adressen-Daten. Mit dem F.E.I.N Code
können alle beweglichen Gegenstände beschriftet werden. Somit ist bei
einem Abhandenkommen eines solch beschrifteten Gegenstandes z. B.
durch einen Diebstahl eine Zuordnung zu dem Besitzer sehr schnell
möglich.

Bei Kaffee und Gebäck wurden im Anschluss an den theoretischen
Teil noch die anstehenden Termine der SfS für 2019 besprochen. Dabei
gab es auch noch einen wichtigen weiteren Punkt zu besprechen: Die
Nachwuchswerbung! Wer selbst Interesse hat als Sicherheitsberater für
Senioren die Präventionsarbeit zu unterstützen, der kann sich gerne
mit Sylvia Jacob, Tel. 06031-601-153, in Verbindung setzen.

Sylvia Frech, Pressesprecherin

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Wetterau
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Grüner Weg 3
61169 Friedberg
Telefon: 06031-601 150
Fax: 06031-601 151

E-Mail: pressestelle-wetterau.ppmh@polizei.hessen.de oder
http://www.polizei.hessen.de/ppmh

Twitter: https://twitter.com/polizei_mh
Facebook: https://facebook.com/mittelhessenpolizei
Instagram: https://instagram.com/polizei_mh

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Wetterau, übermittelt durch news aktuell

Homepage: Polizeipräsidium Mittelhessen – Pressestelle Wetterau | Publiziert durch presseportal.de.