POL-HRO: Serie von Anrufen – Polizei warnt vor falschen Polizisten

Rostock (ots) –

Seit gestern, 26. Februar, sind der Einsatzleitstelle des
Polizeipräsidiums Rostock mehr als 40 Anrufe von falschen Polizisten
mitgeteilt worden. Die unbekannten Täter hatten die meist älteren
Personen im Großraum der Hansestadt Rostock angerufen.

Hierbei suggerierten die Anrufer, dass die Polizei eine Tätergruppe
festgenommen habe. Bei dieser Gruppe wären Adresslisten und
Kontodaten des Angerufenen sichergestellt worden. Deshalb sei damit
zu rechnen, dass bei diesem zeitnah eingebrochen werde und zudem mit
den vorhandenen Kontodaten unberechtigt Geldbeträge abgebucht würden.
Die Täter fragten in diesem Zusammenhang bei den Opfern gezielt nach
im Haushalt befindlichem Schmuck und Bargeld. Weiterhin forderten sie
diese auf, das Geld von ihren Konten abzuheben, da es dort nicht mehr
sicher sei. Die Polizei würde den Schmuck sowie das Geld im Anschluss
bei den Angerufenen zu Hause abholen und in Verwahrung nehmen.

In allen Fällen wurden die Angerufenen misstrauisch und beendeten die
Telefonate. Ein Schaden entstand demnach in keinen Fall. Die Polizei
geht davon aus, dass es sich bei der beschriebenen Vorgehensweise um
eine abgewandelte Form des sogenannten Enkeltrickbetruges handelt.

Das Polizeipräsidium Rostock nimmt erneut die Gelegenheit wahr, um
vor Telefonbetrügern zu warnen, und möchte folgende Tipps geben:

– Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen der Anruf verdächtig vorkommt
und Geld oder Wertgegenstände gefordert wird.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte
Personen.

– Machen Sie keine Angaben zu familiären oder finanziellen
Verhältnissen.

– Vertrauen Sie nicht den im Display angezeigten Telefonnummern.
Diese könnten vorgetäuscht sein. Die Polizei ruft bei Ihnen nicht
unter der Nummer 110 an.

– Informieren Sie ältere Verwandte, Bekannte oder Nachbarn über die
facettenreichen Maschen der Telefonbetrüger und stellen Sie sich als
Ansprechpartner zur Verfügung.

– Wenden Sie sich im Zweifel an die Polizei.

– Wenden Sie sich an die Polizei, wenn Sie Opfer einer Straftat
geworden sind.

Weitere Informationen zum Thema Trickbetrug finden Sie im Internet
unter http://www.polizei-beratung.de/.

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