POL-PPWP: Fastnacht: Mit Konfetti in der Blutbahn feiern

Mit Konfetti in der Blutbahn feiern - Eine Aktion der Polizei Rheinland-Pfalz mit Unterstützung von Oliver Mager - Foto: © Polizeipräsidium Westpfalz

Kaiserslautern (ots) –

Die fünfte Jahreszeit erreicht in den nächsten Tagen ihren
Höhepunkt. Närrinnen und Narren zieht es zu den Fastnachtsumzügen und
-veranstaltungen beispielsweise nach Dahn, Zweibrücken oder Ramstein;
und zur Altweiberfastnacht am Donnerstag werden wieder Rathäuser
„erobert“. Die Polizei in der Westpfalz wünscht allen Karnevalisten
tolle Tage.

Unter dem Motto „Mit Konfetti in der Blutbahn“ möchte die Polizei
daran erinnern, dass es beim Feiern um ein friedliches und besonnenes
Miteinander geht. Angelehnt ist das Motto der neuen Kampagne an dem
gleichnamigen Fastnachts-Schlager „Konfetti in der Blutbahn“ von
Oliver Mager, einem Mainzer Komponisten, Texter und Sänger. Weitere
Informationen zur Kampagne finden Sie unter https://s.rlp.de/Kf2pU
und https://s.rlp.de/fastnacht2019.

Einsatzkräfte der Polizei werden für die Sicherheit der Feiernden
sorgen. Dennoch gibt es einige Dinge, die Jecken beachten können,
damit es auch nach Aschermittwoch noch Grund zum Feiern gibt:

Heimweg voraus planen: Wir empfehlen allen Narren sich bereits vor
dem Feiern Gedanken über den Nachhauseweg zu machen – zum Beispiel in
einer Fahrgemeinschaft mit einem nüchternen Fahrer, öffentliche
Verkehrsmittel oder Taxi.

Nur nüchtern Auto fahren: Wer auch nach Fastnacht seinen
Führerschein noch haben möchte, sollte nur absolut nüchtern fahren.
Denn bereits bei 0,3 Promille kann der Führerschein eingezogen
werden, wenn Anzeichen von Fahruntauglichkeit vorliegen. Für Fahrer
unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit gilt
ohnehin das absolute Alkoholverbot am Steuer. Auch Drogen wie
Cannabis, Ecstasy und andere illegale Substanzen werden von den
Polizeibeamten bei Verkehrskontrollen erkannt und dem
Verkehrsteilnehmer droht neben dem Verlust der Fahrerlaubnis auch
noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetzes.

Nicht mit verhülltem Gesicht fahren: Seit dem 19. Oktober 2017
gilt eine Gesetzesänderung, darin steht: „Wer ein Kraftfahrzeug
führt, darf sein Gesicht nicht so verhüllen oder verdecken, dass er
nicht mehr erkennbar ist.“ Das heißt im Klartext, dass ihr euch
beispielsweise nicht mit einer Zorro-Maske vorm Gesicht oder mit
Clownsschminke verkleidet hinters Steuer setzen dürft. Euer Gesicht
muss beim Autofahren erkennbar sein, ansonsten droht ein Bußgeld von
60 Euro. Wer vorsätzlich handelt, zahlt sogar das Doppelte – 120 Euro
sind dann für die Maskerade fällig.

Restalkohol am Morgen: Wer nach einer durchgefeierten Nacht nur
ein paar Stunden schläft, hat unter Umständen noch einen
Restalkoholanteil im Blut, denn der Körper baut durchschnittlich nur
etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Fahrt daher bitte erst wieder Auto
wenn ihr richtig ausgeschlafen habt und Euch rundum wieder fit fühlt.
Im Zweifel ist es besser, das Auto noch einmal stehen zu lassen.

Vor Dieben schützen: Achtet auf eure Garderobe. Die teure Jacke
sollte besser zu Hause bleiben. Das Geld fürs Taxi oder für den
nächsten Drink solltet ihr gut verstaut und nah am Körper tragen. Die
Handtasche oder die Gesäßtasche an der Hose eignen sich nicht dazu.
Schnell und unbemerkt haben trickreiche Diebe zugelangt und den
Geldbeutel herausgefischt. Besser ist der klassische Brustbeutel. Er
kann versteckt unterm Kostüm getragen werden. Auch das Smartphone ist
bei Taschendieben ein begehrtes Objekt. Passt auf euer Handy auf!
Lasst es nicht rumliegen und verstaut es gut, nah am Körper.

Die Polizei wird im Umfeld der Veranstaltungen präsent sein und
auch Kontrollen durchführen. Wenn Sie eine Straftat beobachten, Hilfe
benötigen oder etwas Verdächtiges bemerken, zögern Sie nicht, die
Einsatzkräfte anzusprechen oder die Polizei zu rufen. Wir sind unter
der Notrufnummer 110 rund um die Uhr für Sie da. |erf

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