POL-SO: Falsche und richtige Signale

Kreis Soest (ots) –

Einbrecher möchten ungestört „arbeiten“ können. Darum legen sie
bereits im Vorfeld meistens Wert darauf, dass in den Häusern die sie
„besuchen“ niemand zu Hause ist. „Gehen Sie doch einfach abends mal
durch ihre Siedlung und achten darauf, wo niemand zu Hause ist.
Häuser die im Dunkeln liegen sind für Einbrecher interessant. Warum
sollte man auch in ein Haus einbrechen in dem Licht brennt? Wohnungen
und Häuser in denen Licht brennt erscheinen nicht verwaist. Ein
dunkles Gebäude ist ein recht sicherer Hinweis darauf, dass niemand
da ist. Eine geöffnete Garage ohne Auto darin ist weist auch auf die
Abwesenheit der Bewohner hin. Sollten sie regelmäßig erst nach
Einbruch der Dämmerung heimkehren, empfehlen sich Zeitschaltuhren,
die das Licht passend einschalten. Wer mehrere Tage nicht Zuhause
ist, sollte sich einen „Haussitter“ suchen. Briefkasten leeren,
Rollladen rauf- und runterlassen und eingeschaltetes Licht lassen die
Täter im Glauben das Haus sei bewohnt. Jalousien die mehrere Tage
hindurch geschlossen sind, zeigen Einbrechern den Weg zu einem
„sicheren“ Einbruch – ohne Störungen. Teilen Sie Urlaubspläne nicht
jedem mit Auch wenn es gut gemeint ist – Mitteilungen über einen
Urlaub auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken könnten
auch von falschen Freunden zur Kenntnis genommen werden. Machen Sie
es den Tätern schwer – Legen Sie den „Riegel vor“! Sicher ist
sicherer. (lü)

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Pressestelle Polizei Soest
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