POL-FR: Informationsveranstaltung des Polizeipräsidiums Freiburg und seiner Kooperationspartnern zum Tag des Einbruchschutzes am 25.10.15

Freiburg (ots) – Der Wecker klingelt. Noch etwas verschlafen geht
es in die Küche, um die Kaffeemaschine anzuschalten. Dort steht das
Fenster offen, obwohl es am Abend zuvor ganz sicher geschlossen war.
Die böse Überraschung dann im Wohnzimmer: Schubladen liegen auf dem
Boden, die Schränke stehen offen, deren Inhalt ist durchwühlt.
Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 5.000,- EUR wurden
entwendet.

Ein anderer Fall: Eine Frau geht mit ihrem Hund Gassi. Sie ist
gerade einmal eine halbe Stunde weg. Zurück zu Hause bietet sich ihr
ein Bild der Verwüstung. Die Schmuckschatulle ist weg und ebenso
Laptop und Kamera.

Wohnungseinbrüche – Schlimmer als der materielle Schaden ist für
viele Opfer die Erkenntnis, dass jemand in ihren Rückzugsort
eingedrungen ist. Sie fühlen sich im eigenen Zuhause nicht mehr
sicher. „Meine Frau konnte wochenlang nicht mehr ruhig schlafen“,
erzählt ein Freiburger, dessen Wohnung nachts von einem Einbrecher
heimgesucht wurde. Hat der Dieb sie beim Schlafen beobachtet? Was
hätte dieser der Familie alles antun können? Diese und ähnliche
Fragen quälen den Freiburger seither.

Sabine Burkhardt vom „Verein Sicheres Freiburg“ spricht sich
deutlich für eine funktionierende Nachbarschaft zur Verhinderung von
Wohnungseinbrüchen aus. „Wenn die Menschen aufeinander achten, können
viele Einbrüche rechtzeitig erkannt und der Polizei gemeldet werden“.
Eine Aussage, die von Kriminalhauptkommissar Frank Erny vn der
Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Freiburg
nur bekräftigt werden kann: „Viele unserer Festnahmen an der
Tatörtlichkeit resultieren aus den Hinweisen der Nachbarschaft“. Die
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle bietet nicht nur den
Geschädigten, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern eine kostenlose
Beratung zum Thema Einbruchschutz an. Dazu kommt ein Polizeibeamter
zu dem Ratsuchenden nach Hause, prüft die Schwachstellen und schlägt
konkrete und geeignete Schutzmaßnahmen vor.

Sind Menschen nach einem Einbruch traumatisiert, empfiehlt die
Polizei auch den Kontakt zum „Weissen Ring“, deren ehrenamtliche
Mitarbeiter sich für den Schutz des Opfers einsetzen und
professionelle Hilfe vermitteln.

Zum Tag des Einbruchschutzes am Sonntag, den 25. Oktober 2015
haben sich die Verantwortlichen der Polizei, der Stadt Freiburg, des
Vereins „Sicheres Freiburg“, der Arbeitsgemeinschaft Freiburger
Bürgervereine sowie des „Weissen Ring“ etwas Besonderes einfallen
lassen: Im Ernst-Hüttinger-Haus in Freiburg-Mooswald findet eine
Informationsveranstaltung rund um das Thema Einbruchschutz statt.
Neben vielen interessanten Ausstellungen wird den interessierten
Besuchern auch demonstriert, wie einfach oder schwierig es ist, ein
ungesichertes bzw. gesichertes Fensterelement zu öffnen. Mit
Vorträgen wird den Bürgern vermittelt, wie die Täter vorgehen und
welche effektiven Möglichkeiten es gibt, solche Einbrüche zu
verhindern. Des Weiteren werden auch Tipps gegeben, wie man als
Nachbar auf eine verdächtige Wahrnehmung oder ein verdächtiges
Verhalten eine Person reagieren kann. Und welche psychischen Folgen
ein Eindringen in die Intimsphäre des Geschädigten haben kann,
erfahren die Besucher in einem spannenden Vortrag des „Weissen Ring“.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 25.10.2015 von 13:00 bis
17:00 Uhr im Fritz-Hüttinger Haus, Am Hägle 1 (Ecke Elsässer Straße),
in Freiburg-Mooswald statt. Der Eintritt ist frei!

Herzliche Einladung.

fe/kj

Rückfragen bitte an:
Frank Erny
Polizeipräsidium Freiburg
Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
Telefon: 0761 29608-25
E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de
http://www.polizei-bw.de/

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