POL-SO: Benutzen Sie vorhandene Sicherungen

Kreis Soest (ots) –

Vorhandene Sicherungen sollten auf jeden Fall auch genutzt werden.
Dazu zählen vor allem abgeschlossene Haustüren, geschlossene Fenster
und benutzte Zusatzverriegelungen. Das hört sich zwar
selbstverständlich an, ist es aber nicht! Versicherungen zahlen
oftmals nicht wenn Haustüren nicht abgeschlossen waren oder Fenster
„auf Kipp“ standen. Beliebte Angriffspunkte für Einbrecher sind Haus-
und Wohnungseingangstüren, Balkon- oder Terrassentüren, Fenster und
Kellerzugänge. Insbesondere Fenster im Erdgeschossbereich sind sehr
häufig das Ziel von Einbrechern. Aus diesem Grunde sollten gerade
diese Fenster gegen Hebelversuche ausreichend gesichert werden.
Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten mit massiven, gut
verankerten Gittern oder Gitterrosten gesichert sein. Schützen Sie
auch ihre Fenster und Balkontüren in den oberen Etagen. Einbrecher
können wahre Kletterkünstler sein.

Überprüfen Sie alte Gewohnheiten – sind die noch zeitgemäß? Wer
seinen Zweitschlüssel draußen versteckt ist selbst schuld. Einbrecher
kennen alle Verstecke unter Fußmatten, Blumentöpfen oder auf dem
Türrahmen.

Lassen Sie sich beraten! Bei der Suche nach „Schwachstellen“ in
ihrem Haus ist die Polizei gern behilflich. Vereinbaren Sie mit dem
Beamten der Kriminalitätsvorbeugung einen Termin zu einer
Sicherheitsberatung bei Ihnen zu Hause. Den Fachmann der Polizei
erreichen sie unter der Rufnummern 02921- 9100 4135.

Tipps werden gut angenommen Die Kampagne „Riegel vor“ der Polizei
in Nordrhein Westfalen gibt es bereits seit dem Jahr 2011. Im Kreis
Soest verdoppelte sich die Zahl der Einbrüche in den ersten neun
Monaten des Jahres. Dabei blieben 40% im Versuchsstadium stecken. Das
zeigt, dass gute Sicherungsmaßnamen an Häusern und Wohnungen ihren
Zweck erfüllen. Die Experten der Kriminalpolizei setzen weiter auf
die Beratung der Bürger.

Helfen Sie mit dafür zu sorgen, dass aus ihrer Wohnung kein Tatort
wird. Machen Sie es Einbrechern schwer – Legen Sie den „Riegel vor“!
Sicher ist sicherer. (lü)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Telefon: 02921 – 9100 5300
E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/soest

Homepage: Kreispolizeibehörde Soest | Publiziert durch presseportal.de.