IM-MV: Gemeinde Seebad Loddin bekommt finanzielle Unterstützung für Kauf eines neuen Löschfahrzeugs für die Feuerwehr

Schwerin (ots) – Das von der Freiwilligen Feuerwehr Loddin
(Landkreis Vorpommern-Greifswald) genutzte Löschfahrzeug mit Baujahr
1973 muss dringend ersetzt werden. Es weist altersbedingt erhebliche
technische Mängel auf, die, wenn überhaupt, nur durch kostenintensive
Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten behoben werden können. Für
dieses Fahrzeug werden keine neuen Fahrzeugteile mehr hergestellt.

Für die Ersatzbeschaffung gibt es finanzielle Hilfe vom Land und
vom Landkreis. Innenminister Lorenz Caffier übergab heute an den
Bürgermeister des Seebades Loddin, Ulrich Hahn, einen
Bewilligungsbescheid über rund 107.000 EUR.

„Da die Loddiner Feuerwehr nicht nur in der eigenen Gemeinde zum
Einsatz kommt, sondern darüber hinaus auch in die Einsatzplanung des
Amtes Usedom-Süd eingebunden ist, wird es höchste Zeit, dass die
Feuerwehr neue Technik bekommt. Nur so kann sie ihre Aufgaben beim
Brandschutz und bei der technischen Hilfeleistung erfüllen“, betonte
der Minister.

Zu den Einsatzschwerpunkten gehören über das übliche Maß hinaus
die Bundesstraße 111, eine Bahnlinie im Nahverkehr sowie viele
Gebäude mit reetgedeckten Dächern. Hinzu kommen eine
Kindertagesstätte, zwei Reha- Kliniken, zahlreiche Gaststätten und
Hotels, ein Campingplatz, mehrere kulturhistorische Bauwerke sowie
ein Gewerbegebiet.

Innenminister Caffier nahm seinen heutigen Besuch in Loddin auch
zum Anlass, um den Brandschützern für ihre ehrenamtliche Arbeit zu
danken. „Feuerwehren bekämpfen nicht nur Brände und leisten
technische Hilfe, sie sind auch ein wichtiger Teil bei der Abwehr von
Katastrophen und anderen Gefahren. Wer mit offenen Augen durchs Land
fährt, der stellt fest, dass in diesem Bereich der öffentlichen
Sicherheit viel geleistet wurde, es aber auch noch viel zu tun gibt.“
Der Minister verwies darauf, dass die Gewinnung ehrenamtlicher
Mitglieder mittlerweile zum Hauptproblem der Wehren geworden sei. Sie
leiden darunter, dass die jungen Leute oft nach der Schule oder Lehre
ihren Heimatort verlassen. Viele Wehren bekommen Schwierigkeiten,
ihre Mindestsollstärke zu halten, wenn der Nachwuchs seinen
Lebensmittelpunkt weit entfernt von der heimatlichen Feuerwehr sucht.

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