POL-WHV: Gemeinsame Kontrollen von der Polizei und vom Ordnungsdienst (2 Fotos) anlässlich der Sperrung der Jachmannbrücke – Polizei kündigt weitere Kontrollen an

Das Foto zeigt Andreas Kreye (Polizei) und Wolfgang SCHMID (Ordnungsdienst) - Foto: © Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland

Wilhelmshaven (ots) –

wilhelmshaven. Seit Montagmorgen, 11.02.2019, ist die
Jachmannbrücke in Wilhelmshaven für mehrere Monate gesperrt.

Bereits im Vorfeld hatten sich Anwohner der Bismarckstraße an die
Polizei und die Stadt gewandt, um auf die Verkehrssituation zwischen
Friesendamm und Gökerstraße hinzuweisen. Sie befürchteten, dass die
für LKW über 3,5 Tonnen gesperrte Straße als Abkürzungsstrecke
missbraucht werden würde.

Um diesen Effekt zu vermeiden, vereinbarten Stadt und Polizei,
gleich für den ersten Tag der Sperrung eine gemeinsame Kontrolle auf
der Bismarckstraße und der Knorrstraße durchzuführen.

In der Zeit von 10 bis 13:30 Uhr stellten Polizeibeamte und
Mitarbeiter des Ordnungsdienstes insgesamt 20 Lastkraftwagen (Lkw)
fest, die dort nicht entlangfahren durften. Auf die Frage, warum sie
durch die gesperrte Straße fahren, hörten die Kontrollkräfte z.B.
Antworten wie: „Die Jachmannbrücke ist gesperrt“ oder „Mein Navi hat
mich hier reingeschickt“. Ebenso hörten die Kontrollkräfte
Erklärungen wie „Ich kenne mich hier nicht aus“ oder „Ich habe kein
Schild gesehen“.

Diese Ausreden nutzten im Endeffekt aber nichts, so dass das
Regelbußgeld von 75 Euro für jeden Fahrzeugführer fällig wurde und
der an Ort und Stelle von den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes
aufgenommen und zur Ahndung an die Bußgeldstelle weitergegeben wurde.

Ein Fahrzeugführer, der mit einem Autotransporter für eine
Spedition aus dem Raum durch die Bismarckstraße fuhr, musste eine
Sicherheitsleistung in Höhe von 100 Euro für das Bußgeldverfahren
hinterlegen, da er seinen Wohnsitz nicht in Deutschland hatte.

Neben den LKW nahmen die Ordnungshüter aber auch die anderen
Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer unter die Lupe. In
fünf Fällen war eine defekte Beleuchtung am PKW und in vier Fällen
der fehlende Sicherheitsgurt der Grund für den kurzen, sicherlich
unfreiwilligen Zwischenstopp.

Eine Fahrzeugführerin fuhr mit ihrem Kleinwagen an den Beamten
vorbei und hatte übersehen, dass sie entgegengesetzt der
Einbahnstraße fuhr. „Bei der sich anschließenden Verkehrskontrolle
befanden sich im Fond auch noch zwei kleine Kinder, die nicht
gesichert waren“ staunte Andreas Kreye, Leiter der Verfügungseinheit
der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland und ergänzt, dass
Bußgelder von 60 Euro für die Fahrzeugführerin und die im Auto
mitfahrende Mutter fällig wurden. „Denn für die Sicherung im Fahrzeug
sind sowohl der Fahrer, als auch die Eltern verantwortlich!“

Der Hinweis der betroffenen Personen, dass sie nicht von hier
kämen, fand im Hinblick auf die Sicherheitsaspekte kein Gehör. „Bei
der Sicherung von Kindern gibt es keinen Ermessensspielraum!“ so
Kreye.

Da gar keine Kindersitze vorhanden waren, leiteten die Kräfte ein
Bußgeldverfahren ein und untersagten die Weiterfahrt.

„Uns war die gemeinsame Kontrolle zum jetzigen Zeitpunkt sehr
wichtig“ resümiert Kreye. „Zum einen sollen die LKW-Fahrer, die
Verbote beachten und ernst nehmen, zum anderen die Anwohner der
Bismarckstraße feststellen, dass wir ihre Bedenken ernst nehmen und
die befürchtete Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität durch den
Schwerlastverkehr durchaus gesehen wird!“

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland kündigt daher an,
auch in der Zukunft immer mal wieder Kontrollen in dem Bereich
durchzuführen.

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