POL-LG: Amtseinführung des neuen Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Lüneburg Thomas Ring

Innenminister Boris Pistorius und Polizeipräsident der Polizeidirektion Lüneburg Thomas Ring - Foto: © Polizeidirektion Lüneburg

Lüneburg (ots) –

Am Montag, dem 4. Februar, führte der Niedersächsische
Innenminister Boris Pistorius den bisherigen Vizepräsidenten des LKA,
Thomas Ring, in das Amt des Polizeipräsidenten der Polizeidirektion
Lüneburg ein.

Rund 180 Gäste aus Politik, Verwaltung, Justiz und Wirtschaft
sowie die Führungsspitzen der Polizei Niedersachsen und angrenzender
Bundesländer wohnten dem feierlichen Festakt im Musikforum der
Hansestadt Lüneburg bei. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom
Holzbläser-Quintett des Bundespolizeiorchesters Hannovers begleitet.

Nach den begrüßenden und einleitenden Worten durch den
Polizeivizepräsidenten Matthias Oltersdorf erfolgte der offizielle
Akt der Amtseinführung durch den Innenminister. Minister Pistorius
hob in seiner Rede den besonderen Karriereweg des neuen
Polizeipräsidenten hervor und brachte seine persönliche Wertschätzung
zum Ausdruck: „Ich bin der Überzeugung, dass Sie die richtige Person
sind, um die Behörde hier in Lüneburg zu leiten und freue mich sehr,
dass Sie ihren beeindruckenden Lebenslauf mit dieser neuen
Herausforderung fortführen.“

Anschließend richteten verschiedene Vertreter aus Politik, Justiz
und Polizei ihre Grußworte an den erfreuten Präsidenten.

Thomas Ring, der eigentlich bereits seit Mitte Dezember im
Behördenzentrum Auf der Hude tätig ist, nutzte seine Rede, um
künftige Schwerpunkte seiner Arbeit in Lüneburg vorzustellen. So
stehen insbesondere Themen wie die Bekämpfung neuer
Kriminalitätsformen, die vielfältige Nutzung neuer Technologien,
Bekämpfung des Terrorismus, polizeiliche Präsenz im ländlichen Raum
sowie die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im Fokus.

„Die Sicherheit und das Gemeinwohl der Bürgerinnen und Bürger im
Bezirk unserer Polizeidirektion Lüneburg muss stets Maßgabe allen
polizeilichen Handelns sein. Sie können sich auf meine Bereitschaft
zum offenen und fairen Dialog, auf mein Verantwortungsgefühl und
besonnenes Augenmaß verlassen“, so Polizeipräsident Ring.

Bevor das Holzbläser-Quintett des Bundespolizeiorchesters die
offiziellen Redebeiträge mit dem berühmten Musikstück „Ode an die
Freude“ von Ludwig van Beethoven beendete, verglich Ring die
Gemeinschaft eines Orchesters mit der Gemeinschaft der Polizei und
sah sich als Dirigent, „der ohne seine Musiker nicht erfolgreich sein
kann“ und zudem im Interesse aller ein harmonisches Gesamtgefüge zu
realisieren habe. Die Polizeidirektion Lüneburg ist für ihn eine
besondere Behörde, die Verantwortung für die Sicherheit von rund 1,3
Millionen Bürgerinnen und Bürgern in der größten Fläche aller
niedersächsischen Polizeidirektionen trägt.

Im Anschluss bestand für die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zum
Austausch und persönlichen Gesprächen.

Biografische Daten: Herr Ring ist verheiratet und hat zwei
erwachsene Töchter. 1980 bis 1983 Reserveoffizier bei der Bundeswehr

1983 Eintritt in die Polizei

1989 bis 1992 Über die Fachhochschulausbildung Aufstieg in den
gehobenen Polizeidienst

1992 bis 1997 Sachbearbeitertätigkeiten im Landeskriminalamt
Niedersachsen und im Niedersächsischen Innenministerium,
Fachkommissariatsleitung im ZKD Braunschweig

1997 bis 1999 Ausbildung zum höheren Polizeivollzugsdienst

1999 bis 2000 Referent für OK und Internationale polizeiliche
Zusammenarbeit im Niedersächsischen Innenministerium

2000 bis 2003 Kriminalfachinspektionsleiter Organisierte
Kriminalität im ZKD Braunschweig

2004 bis 2005 Projektleiter der Landesarbeitsgruppe Evaluation des
Pilotprojektes zur Intensivierung der Bekämpfung der Organisierten
Kriminalität

2005 Leitung der Zentralstelle „Gemeinsame Ermittlungsgruppe
Rauschgift (Polizei/Zoll)“ im Landeskriminalamt Niedersachsen

2005 bis 2006 Leitung der Zentralstelle „Organisierte
Kriminalität“ im Landeskriminalamt

2006 bis 2008 Dezernats-/Referatsteilleiter
„Linksextremismus/-terrorismus“ und Geschäftsführer GIAZ im
Niedersächsischen Verfassungsschutz

2008 bis 2010 Referatsleiter „Rechtsextremismus/-terrorismus und
Linksextremismus/-terrorismus“ und Geschäftsführer GIAZ im
Niedersächsischen Verfassungsschutz

2010 bis 2011 Referatsleiter „Islamistischer Extremismus und
Terrorismus, Ausländer-extremismus/-terrorismus“ im Niedersächsischen
Verfassungsschutz

2011 bis 2013 Referatsleiter „Kriminalitätsbekämpfung“ im
Niedersächsischen Innen-ministerium

2013 bis 2018 Vizepräsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen

Seit Ende 2018 Polizeipräsident der Polizeidirektion Lüneburg

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