IM-MV: Feuerwehrtechnische Zentrale Pasewalk/ Minister Caffier: Bessere Bedingungen für die Kundschaft

Schwerin (ots) – Die Sanierung der Außenanlagen des
Feuerwehrtechnischen Zentrums Pasewalk steht schon lange auf dem
Vorhabenplan des Landkreises Vorpommern-Greifswald. Nun ist mit einer
Sonderbedarfszuweisung aus dem Innenministerium in Höhe von rund
400.000 EUR die Finanzierung gesichert. Innenminister Lorenz Caffier
übergab heute in Pasewalk an Herrn Jörg Hasselmann, Beigeordneter und
1. Stellvertreter des Landrates, den Bewilligungsbescheid und
betonte: „Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, die Feuerwehren gut
ausgerüstet und ausgebildet sind, können sie alles geben, um im
Ernstfall Menschenleben zu retten.“

Den Landkreisen obliegen die überörtlichen Aufgaben des
abwehrenden Brandschutzes und der Hilfeleistung, u.a. auch die
Einrichtung und Unterhaltung einer Feuertechnischen Zentrale. Dort
werden feuerwehrtechnische Geräte geprüft und gewartet und
Ausbildungslehrgänge durchgeführt.

Das Areal in Pasewalk ist ca. 1,5 ha groß. Das Gelände mit
Übungsturm, Garagen, Schlauchwäsche sowie die Ausbildungs- und
SchuIungsräume, einschließlich Atemschutzanlage, werden wöchentlich
sowohl von den Mitgliedern der rund 60 Freiwilligen Feuerwehren auf
dem Gebiet des Altkreises Uecker-Randow im Rahmen der Kreisausbildung
als auch von der Technischen Einsatzleitung Süd genutzt.

Auf dem Außengelände finden hauptsächlich die Leiterausbildung und
die Übungen zu „Einheiten im Löscheinsatz“ statt. Jährlich
frequentieren ca. 700 Feuerwehrfahrzeuge und zahlreiche private PKW’s
die Anlage, die unbedingt saniert werden muss.

„Im Laufe der vergangenen Jahre hat sich die Gesamtsituation des
Dienst- und Ausbildungsbetriebes bei den Feuerwehren deutlich
verändert, deshalb brauchen gerade die Feuerwehrtechnischen Zentralen
optimale Voraussetzungen für ihre Kundschaft, die Feuerwehren“, so
Minister Caffier.

Seinen Besuch in Pasewalk nutzte er auch dazu, dem Bürgermeister
der Gemeinde Polzow Herrn Lutz Schmidt einen Bewilligungsbescheid
über rund 34.000 EUR zu übergeben. Der Dorfteich soll saniert werden
und künftig als Feuerlöschteich dafür sorgen, dass im Brandfall
schnell und genügend Löschwasser bereit steht. „Während früher fast
jedes Dorf seinen Löschwasserteich hatte, findet man sie heute nur
noch selten innerhalb der Ortslagen“, sagte Lorenz Caffier. Es gibt
dafür vielfältige Gründe wie z.B. die veränderten Anforderungen an
die Menge des Löschwassers, die Beschaffenheit der Teiche sowie die
alternativen Möglichkeiten, Löschwasser für den ersten Angriff in
modernen Fahrzeugen bereits mitzuführen. Aber es darf nicht
passieren, dass die Feuerwehr zur Brandbekämpfung ausrückt und es ist
nicht ausreichend Löschwasser da.“

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