FW-SE: Zwei schwere Verkehrsunfälle auf der Bundesautobahn 7

Kaltenkirchen, Holstein (ots) – Am Vormittag des 15.01.2019
ereigneten sich auf der Bundesautobahn 7 zwischen den
Anschlussstellen Kaltenkirchen und Quickborn zwei schwere
Verkehrsunfälle kurz hintereinander. Zunächst kollidierten um kurz
nach acht Uhr am Morgen ein LKW und ein PKW kurz vor der
Anschlussstelle Quickborn. Die Beiden Insassen des PKW wurden in
ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die Einsatzkräfte der
Freiwilligen Feuerwehren aus Ellerau und Kaltenkirchen aus dem massiv
beschädigten Fahrzeug befreit werden. Beide verletzen wurden in
umliegende Krankenhäuser verbracht, davon einer aufgrund schwererer
Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 aus Rendsburg.
Kurz nachdem die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr
Kaltenkirchen eingerückt waren, wurden diese zusammen mit der
Freiwilligen Feuerwehr Henstedt-Ulzburg erneut durch die
Rettungsleitstelle auf die Bundesautobahn 7 alarmiert. Ein
Kleintransporter war zwischen den Anschlussstellen Kaltenkirchen und
Henstedt-Ulzburg in das Heck eines aus dem ersten Unfall
resultierendem im Stau stehenden LKW gefahren. Die Rettung des schwer
eingeklemmten Fahrers gestaltete sich für die Kräfte von
Rettungsdienst und Feuerwehr äußerst kompliziert. ,,Aufgrund der
starken Verformung des Fahrzeuges, ist es für die Kameraden extrem
schwierig, an den Patienten heranzukommen. Gleichzeitig muss darauf
geachtet werden, den Patienten aufgrund seiner schweren Verletzungen
möglichst schnell aber zugleich auch so behutsam und schonend wie
möglich aus seinem Fahrzeug zu befreien“ sagte Claas-Hendrik Heß
(Einsatzleiter der Feuerwehr Kaltenkirchen) Nach einer halben Stunde,
gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr Kaltenkirchen den Fahrer
des Kleintransporters mit schwerem Technischen Gerät aus seinem
Fahrzeug zu befreien. Nachdem der Fahrer befreit war, wurde dieser
umgehend ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber Christoph 42 in ein
Krankenhaus geflogen. Obwohl die Autobahn in den Bereichen in denen
sich beide Unfälle ereignet haben mittlerweile vollständig ausgebaut
ist und alle Fahrpuren zu Verfügung stehen hatten die Einsatzkräfte
teilweise Probleme sich ihren Weg durch den Stau zu bahnen, da die
gesetzlich vorgeschriebene Rettungsgasse in einigen Bereichen nicht
ordnungsgemäß gebildet wurde.

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Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen
Pressestelle
Daniel Fentroß
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