IM-MV: Schulcampus Löcknitz/ Innenminister Caffier: Kofinanzierungshilfen für Modernisierung der Randow-Schule

Schwerin (ots) – In der Randow-Schule im Schulcampus Löcknitz
werden Schüler, die unter geistigen Behinderungen leiden,
sonderpädagogisch betreut und individuell gefördert. Die Bedingungen
dafür sollen nach Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten deutlich
besser werden. Zeitgemäße Unterrichts- und Therapieräume werden
entstehen, die mehr Qualität und Breite für den Unterrichtsablauf
ermöglichen, auch sicherheitstechnische Aspekte werden
berücksichtigt. Geplant sind u.a. die Sanierung des Hauptgebäudes,
die Errichtung eines Erweiterungsbaus sowie die Gestaltung der
Außenanlagen. Aufgrund der teilweise schlechten Bausubstanz des
Gebäudes aus den 50er Jahren soll ein Erweiterungsbau nach Abbruch
eines Teilgebäudes errichtet werden. Erneuert werden der
Trinkwasserhausanschlusses und das Rohrleitungsnetz innerhalb des
Bestandsgebäudes. Mit der Sanierung der Wärmeversorgung ist die
Installation einer Solaranlage für den Einsatz erneuerbarer Energien
geplant. Auch die Hauptverteilung der Elektroanlage wird komplett neu
hergestellt. Hauptförderer für die Baumaßnahmen ist das Ministerium
für Landwirtschaft und Umwelt. Um die Gesamtfinanzierung abzusichern,
hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald als Schulträger einen Antrag
auf Kofinanzierungshilfe beim Innenministerium gestellt, über den der
Vergaberat positiv entschieden hat. Dem Landrat Michael Sack wurde
nun ein Bewilligungsbescheid über 357.500 EUR aus dem
Kofinanzierungsfonds zugesandt. Die Summe entspricht der höchst
möglichen Förderquote. Innenminister Lorenz Caffier: „Die
Landesregierung stellt diese Mittel von jährlich rund 10 Mio. EUR
zusätzlich aus dem Strategiefonds bereit und ermöglicht es z.B. dem
Landkreis Vorpommern-Greifswald so, an Förderprogrammen teilzunehmen,
für die sonst nicht ausreichende Eigenmittel zur Verfügung stehen.
Mit dem Kofinanzierungsprogramm in 2017 und 2018 werden insgesamt 71
Projekte gefördert. Damit können die Kommunen Investitionen in Höhe
von rund 99,5 Mio. EUR u.a. für Kindertages- und Sportstätten,
Schulen, Wegebau in ländlichen Regionen, für städtebauliche Vorhaben
oder für Technik und Bauvorhaben im Brandschutz auslösen.“

Die Kofinanzierungsrichtlinie lässt Anträge auf finanzielle
Unterstützung des kommunalen Eigenanteils bei der Inanspruchnahme von
Förderungen aus 24 Richtlinien des Landes zu. Zuwendungsempfänger
sind die Gemeinden, Ämter, Landkreise sowie kommunalen Zweckverbände.
Die Höhe der Förderung beträgt, abhängig von der Leistungsfähigkeit
des Antragstellers, in der Regel 50 bis 75%. Ein Rechtsanspruch
besteht nicht. Die Auswahl der Projekte und die Festlegung der
Förderhöhe trifft ein interministeriell besetzter Vergaberat.

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