HZA-N: Keine Ruhe in der „staden Zeit“ – Geldbündel, Luxuslimousine und gefährliche Gegenstände sichergestellt

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Nürnberg (ots) –

Auch in der „staden Zeit“ ließen die Nürnberger Zöllner den
Schmugglern keine Ruhe:

10. Dezember, A3 Würzburg-Nürnberg, Limbacher Leiten: Trotz
Befragung durch die Beamten der Kontrolleinheit Verkehrswege gab der
Fahrer eines osteuropäischen Fahrzeugs an, keine größere Bargeldmenge
dabei zu haben. Ergebnis einer gründlichen Kontrolle: umgerechnet
27.000 Euro Bargeld hatte der 30-Jährige dabei und nicht angezeigt.
Ein Bußgeld-verfahren wurde eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen
übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstsitz Nürnberg.

20. Dezember, A9 Berlin-München, Sperbes: Auf einem Anhänger wurde
ein Mercedes-Maybach transportiert. Den Beamten konnte für das aus
Russland kommende Fahrzeug kein Nachweis der Verzollung vorgelegt
werden. Gegen den Fahrer des Transporters wurde ein Strafverfahren
wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung eingeleitet. Das Fahrzeug
wurde sichergestellt, da die Abgaben in Höhe von über 20.000 Euro
nicht entrichtet werden konnten.

28. Dezember, A6 Amberg-Nürnberg, Sulzbach: Bei der Kontrolle
eines deutschen PKW gab der Fahrer an, dass er Feuerwerkskörper in
Tschechien gekauft habe. Über 13 Kilogramm Pyrotechnik fanden die
Beamten daraufhin im Kofferraum des Fahrzeugs. Die notwendige
Erlaubnis zur Beförderung von Pyrotechnik konnte der 38-jährige
Fahrer nicht vorlegen, auch hatte das Feuerwerk nicht die
erforderlichen Prüfkennzeichen. Ein Strafverfahren wegen des
Verdachts auf Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz wurde eingeleitet.

Das neue Jahr ist noch jung und schon erfolgte der nächste
Aufgriff: Am 7. Januar fanden die Nürnberger Zöllner in einem PKW auf
der A 3 Regensburg – Nürnberg einen Elektro-schocker. Der Besitz
solcher Gegenstände ohne entsprechende Zulassung ist nach dem
Waffengesetz verboten. Gegen den 52-jährigen Fahrer wurde ein
Strafverfahren wegen Ver-dachts eines Verstoßes gegen das
Waffengesetz eingeleitet. Der Elektroschocker wurde sichergestellt.

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Martina Stumpf
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