IM-MV: Innenministerium fördert 76 Projekte gegen Gewalt und Kriminalität Minister Caffier: Präventionsarbeit hat sich tausendfach bewährt

Schwerin (ots) – Das Ministerium für Inneres und Europa
unterstützt auch in diesem Jahr gesamtgesellschaftliche
Präventionsarbeit gegen Gewalt und Kriminalität. 76
Präventionsprojekte erhalten in diesen Tagen vom Landesrat für
Kriminalitätsvorbeugung (LfK) die Zuwendungsbescheide über eine
finanzielle Förderung ihrer diesjährigen Projektarbeit. Ein
Expertengremium des Landesrates hatte diese Projekte zuvor aus den
vorliegenden 107 Förderanträgen ausgewählt.

Insgesamt stehen dem LfK in diesem Jahr wieder 350.000 EUR für die
Förderung der Kriminalitätsvorbeugung zur Verfügung. Davon erhalten
die Präventionsräte der sechs Landkreise und zwei kreisfreien Städte
entsprechend eines Einwohnerschlüssels insgesamt 80.540 EUR zur
unmittelbaren Unterstützung ihrer eigenen Präventionsarbeit. Die
verbleibenden 269.460 EUR werden auf der Grundlage einer seit Jahren
bewährten Förderrichtlinie an Träger von landesweiten, regionalen
oder örtlichen Präventionsprojekten vergeben.

Für Innenminister Lorenz Caffier, zugleich auch Vorsitzender des
Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung, ist die große Vielzahl der
auch in diesem Jahr eingereichten Projektanträge erneut ein Beleg
dafür, dass die von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren
organisierte Gewalt- und Kriminalprävention in Mecklenburg-Vorpommern
nichts an Aktualität eingebüßt hat. „Für die persönliche Sicherheit
der Bürgerinnen und Bürger und für die öffentliche Sicherheit
insgesamt leisten diese Projekte eine unverzichtbare Basisarbeit“ so
der Minister. „Sie haben einen großen Anteil daran, dass bei uns in
Mecklenburg-Vorpommern die Kriminalitätszahlen seit Jahren rückläufig
sind.“ Auch vor dem Hintergrund so großer sicherheitspolitischer
Herausforderungen wie dem internationalen Terrorismus oder der
Cyberangriffe dürfe die Gefährdung der objektiven und subjektiven
Sicherheit des Einzelnen durch die alltägliche Kriminalität nicht aus
dem Auge verloren werden. Gerade auf diesem Gebiet haben sich die
vielfältigen, oft in Kooperation von staatlichen und nichtstaatlichen
Akteuren vor Ort geplanten Präventionsprojekte in den vergangenen 25
Jahren tausendfach bewährt. „Die Landesregierung sieht deshalb auch
künftig in der Unterstützung der gesamtgesellschaftlichen
Präventionsarbeit auf Landes- und Kommunalebene einen wichtigen
Schwerpunkt ihrer Sicherheitspolitik“, sagte Lorenz Caffier.

Der Schwerpunkt der Projektförderung in 2019 liegt wie schon in
den Vorjahren bei der Vorbeugung und Verhinderung von
Jugendkriminalität. Ein Großteil der Vorhaben davon findet vor Ort in
enger Kooperation mit den Schulen statt. Weitere Themenschwerpunkte
der geförderten Projekte sind der Opferschutz, Gewalt gegen Frauen,
Seniorensicherheit, Sport statt Gewalt und Verkehrssicherheit.

Insgesamt wurden seit 1999 mehr als 1.700 Einzelprojekte mit
insgesamt ca. 5,4 Mio. EUR durch den Landesrat für
Kriminalitätsvorbeugung gefördert.

Weitere Informationen zum Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung
und zu dessen Förderprogramm finden Interessenten im Internet unter
www.kriminalpraevention-mv.de.

Rückfragen bitte an:

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Michael Teich
Telefon: 0385/588-2008
E-Mail: michael.teich@im.mv-regierung.de
http://www.regierung-mv.de

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