FW-D: Leitstellendisponent der Feuerwehr übermittelt telefonisch lebensrettende Handgriffe – Angestellte retten 77-jähriger Frau das Leben

Düsseldorf (ots) – Samstag, 27. Oktober 2018, 11.43 Uhr,
Rethelstraße, Düsseltal

Am frühen Samstagmittag brach eine 77 Jahre alte Frau in einem
Sanitätshaus in Düsseltal zusammen und bekam keine Luft mehr. Eine
Angestellte reagierte sofort, wählte die Notrufnummer 112 und konnte
durch die gezielten Anweisungen des 43-jährigen
Leitstellenmitarbeiters der Feuerwehr Düsseldorf mit wenigen
Handgriffen der Frau das Leben retten. Der kurze Zeit später
eintreffende Rettungsdienst versorgte die 77-Jährige medizinisch.
Anschließend konnte sie wach und ansprechbar in ein Krankenhaus
transportiert werden.

Über die Notrufnummer 112 erreichte die Leitstelle der Feuerwehr
Düsseldorf am Samstagmittag eine Meldung aus einem Sanitätshaus in
Düsseltal. Eine Angestellte schilderte dem Disponenten, dass eine
Frau im Geschäft schlecht Luft bekommt. Noch während des Telefonats
änderte sich allerdings der Gesundheitszustand der 77-jährigen Frau
dramatisch. „Die Frau atmet nicht mehr und wird ganz blau im
Gesicht“, sagte die Mitarbeiterin am Telefon. Während ein
Rettungswagen sowie ein Notarzt von der nahe gelegenen Wache auf der
Münsterstraße sich auf den Weg machten, gab der 43-jährige
Leitstellendisponent lebensrettende Hilfestellung über das Telefon.

„Legen Sie eine Hand auf die Stirn und die anderen unter das Kinn.
Versuchen Sie den Kopf weit nach hinten zu strecken“, lauteten die
ersten Anweisungen per Telefon. Kurz danach hustet die 77-Jährige und
fing selbstständig wieder an zu atmen. Bis der Rettungsdienst dann
wenige Minuten später eintraf, blieb die Telefonleitung zwischen den
beiden Lebensrettern bestehen. Mithilfe der Erfahrung des
Feuerwehrmanns und Rettungsassistenten an der Notrufleitung sowie der
Angestellten vor Ort konnte die Frau in die stabile Seitenlage
gebracht werden. Weiterhin erfolgte eine Überprüfung der Atmung bis
zum Eintreffen der professionellen Hilfe durch den Rettungsdienst.

Vor Ort musste eine medizinische Versorgung mit Medikamenten und
Sauerstoff durch den Notarzt erfolgen, wodurch die 77-Jährige wieder
wach und ansprechbar war. Zur weitergehenden Behandlung
transportierte der Rettungsdienst die Patientin anschließend in die
Düsseldorfer Uniklinik.

Nach rund einer Stunde kehrten die drei Notfallsanitäter und der
Notarzt zu ihren Wachen zurück.

Zeitgleich zu dem Einsatz fand in den Düsseldorfer Rheinterrassen
der erste Düsseldorfer Herzaktionstag statt. Dieser wurde durch das
Düsseldorfer Kompetenznetzwerk Herz organisiert und unter anderem von
der Feuerwehr Düsseldorf unterstützte. Hier gab es viele interessante
Vorträge, Ausstellungen und Mitmachaktionen rund um das Thema
Herzerkrankungen sowie die Herdruckmassage durch Laienhelfer. Dieser
Einsatz zeigte, wie schnell jeder mit wenigen Handgriffen zum
Lebensretter werden kann.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Düsseldorf
Pressesprecher
Christopher Schuster
Telefon: 0211.8920180
E-Mail: christopher.schuster@duesseldorf.de
http://www.feuerwehr-duesseldorf.de

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