POL-GOE: Schwerlastkontrollen der Polizeidirektion Göttingen auf der A7 und der B6

Göttingen/Nienburg (ots) –

Am 17. Oktober 2018 beteiligte sich die Polizeidirektion Göttingen
im Zeitraum von 08:00 bis 18:00 Uhr an länderübergreifenden
ganzheitlichen Kontrollen des gewerblichen Güter- und
Personenverkehrs auf der A7 und der B6. Unter der Leitung von
Polizeihauptkommissar Karsten Lipinski wurde zu diesem Zweck eine
Kontrollstelle auf dem Parkplatz „Leineholz“ (A7) eingerichtet.
Beteiligt waren außerdem das Veterinäramt, das Gewerbeaufsichtsamt,
der Zoll und das Bundesamt für Güterverkehr.

Im Rahmen der Kontrollen auf der A7 wurden 79 Fahrzeuge überprüft,
wobei es in 41 Fällen zu Beanstandungen kam. Erhebliche Mängel am
Fahrzeug führten in 5 Fällen dazu, dass die Fahrzeugführer ihre Fahrt
so lange nicht fortsetzen konnten, bis die Mängel behoben waren. Eine
mehrfach gerissene Frontscheibe und ein extrem abgefahrener Reifen
sind zwei Ursachen für die Untersagung der Weiterfahrt gewesen. Ein
Kraftfahrer aus der Türkei hatte kein gültiges Arbeitsvisum, keine
EG-Fahrerbescheinigung und überschritt die Lenkzeiten. Außerdem
transportierte er die geladenen Güter für seine Spedition ohne
erforderliche Genehmigung. Der Zoll nahm in diesem Fall weitere
Ermittlungen auf. Ein weiterer Lkw-Fahrer war seit 28 Tagen ohne
erforderliche Fahrerkarte unterwegs. Auch hier stellten die
Polizeibeamten Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten fest.

Auch in Nienburg kontrollierte die Polizei auf der Bundesstraße B6
den Schwerlastverkehr. An der dortigen Kontrollstelle wurden
insgesamt 76 Fahrzeuge überprüft, von denen 66 beanstandet wurden. In
sieben Fällen untersagten Einsatzkräfte die Weiterfahrt. Ein
ukrainischer Lkw-Fahrer war ohne erforderliches Arbeitsvisum
unterwegs. Ein weiterer Fahrzeugführer fuhr ohne Fahrerlaubnis. Gegen
beide leitete die Polizei Strafverfahren ein.

Geschwindigkeitsmessungen an zwei Messstellen auf der A7 bei
Seesen und bei Echte im Baustellenbereich ergaben 511
Geschwindigkeitsüberschreitungen. Fünf Fahrzeugführer müssen mit
einem Fahrverbot rechnen. Den Negativrekord stellte ein Fahrer mit
175 Km/h bei erlaubten 80 auf.

Ein Augenmerk lag auch auf den Abfalltransporten: Die eingesetzten
Beamtinnen und Beamten kontrollierten an beiden Kontrollstellen acht
Lkw. In sechs Fällen mussten sie Verstöße beanstanden. Die während
der Kontrolle angeordnete Sicherheitsleistungen ergaben am Ende einen
Wert von 6340 Euro, wobei ein Lkw-Fahrer alleine 2110 Euro aufbringen
musste. Insgesamt 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Polizeidirektion Göttingen und 15 Beschäftigte der beteiligten
Behörden haben an der Aktion mitgewirkt.

„Das Verkehrsaufkommen auf den Autobahnen nimmt stetig zu. In der
Folge ist das verantwortungsbewusste Verhalten aller
Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer von elementarer Bedeutung für
die Sicherheit des Straßenverkehrs“, betont Uwe Lührig, Präsident der
Polizeidirektion Göttingen. „Mit den Kontrollmaßnahmen setzt die
Polizeidirektion Göttingen ein deutliches Zeichen, dass
Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr konsequent geahndet wird. Dies
gilt sowohl für den fahrlässigen Umgang mit Sicherheitsrisiken im
Transportgewerbe als auch für die Nichtbeachtung von
Geschwindigkeitsvorschriften. Die Ergebnisse des gestrigen Tages
zeigen deutlich, dass wir auch zukünftig diese Kontrollen fortsetzen
müssen und werden.“

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Julia Huhnold
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