BPOL NRW: Bundespolizei verhaftet am vier Personen am Flughafen Köln/Bonn

Köln/Bonn (ots) – Bereits am 02.10.2018 wurde in den frühen
Morgenstunden bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Izmir
(Türkei) ein 54-jähriger türkischer Staatsbürger festgestellt. Dieser
wurde durch die Staatsanwaltschaft Aachen wegen Erschleichen von
Leistungen gesucht. Eine Geldstrafe in Höhe von 390,00 Euro und eine
Reststrafe von 10,00 Euro hatte der Mann nicht bezahlt. Nachdem diese
Geldstrafen nun bei der Bundespolizei bezahlt wurden konnte der Mann
seine Reise fortsetzen.

Ein paar Stunden später am 02.10.2018 erschien ein 24-jähriger
Deutscher Mann zur Ausreise nach Cancun (Mexiko). Wegen
Sachbeschädigung wurde der Deutsche von der Staatsanwaltschaft
Flensburg ausgeschrieben. Als Strafmaß wurden durch das Gericht
136,00 Euro oder 17 Tage Haft festgelegt. Da auch diese Strafe
ignoriert wurde, konnte die Person ihre Reise erst fortsetzen,
nachdem die Geldstrafe bei der Bundespolizei eingezahlt wurde.

Direkt danach erschien ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger bei
der Einreise aus Istanbul (Türkei). Er wurde wegen Betruges durch die
Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gesucht. Der 40-jährige sollte für
110 Tage ins Gefängnis oder ersatzweise 2594,87 Euro zahlen. Da er
weder die Freiheitsstrafe angetreten noch die Geldstrafe bezahlt
hatte, stand er nun bei der Bundespolizei am Flughafen vor der Wahl.
Letztendlich zahlte er den Geldbetrag und konnte dann seine Reise
fortsetzen.

In der folgenden Nacht auf den 03.10.2018 wurde bei einer
Einreisekontrolle aus Istanbul (Türkei) ein 60-jähriger Mann aus der
Türkei überprüft. Die Überprüfung ergab, dass der Mann von der
Staatsanwaltschaft Paderborn wegen Körperverletzung gesucht wurde.
Gerichtlich war er zu 29 Tagen Haft oder ersatzweise zu 945,00 Euro
Geldstrafe verurteilt worden. Auch er konnte die Inhaftierung
abwenden nachdem er die Zahlung der 945,00 Euro vorgenommen hatte.

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